Kreuzfahrt auf hoher See: Wann wird ein Sturm gefährlich?

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Das Kreuzfahrtschiff AIDAprima vor seiner Taufe. Foto: Markus Scholz (Archivbild)

Kreuzfahrtschiffe sind Giganten der Meere - doch sind sie bei einem Sturm wie eine Nussschale den Naturgewalten ausgeliefert? Gäste können beruhigt sein - moderne Schiffe sind mit einem Höchstmaß an Technik und Sicherheit ausgestattet. Stürme stellen keine Gefahr dar.

Papenburg (dpa/tmn) - Wenn auf See ein schwerer Sturm aufkommt, macht das mitunter Angst: Kann das Schiff untergehen? Nein: "Moderne große Kreuzfahrtschiffe sind so ausgelegt, dass schwerer Seegang oder ein Sturm das Schiff nicht zum Kentern bringen kann", so Peter Hackmann, Sprecher der Meyer Werft.

Hier in Papenburg werden regelmäßig große Kreuzfahrtschiffe gebaut. Alle Schiffe könnten sich selbst bei einer Schräglage von 40 Grad wieder aufrichten. "Keiner muss um Leib und Leben fürchten."

Allerdings kann ein Schiff trotzdem beschädigt werden. Scheiben können bersten, Gegenstände herumfliegen. Eine ruhige und komfortable Seefahrt sei bei Windstärke 12 oder 20-Meter-Wellen nur begrenzt möglich, sagt Hackmann. Gäste könnten Schwierigkeiten haben, sich an Bord zu bewegen, ohne zu stolpern oder zu stürzen.

Sehr wahrscheinlich ist es nicht, dass ein Kreuzfahrtschiff in einen Sturm mit Hurrikan-Stärke kommt - wie etwa vor einigen Monaten die "Anthem of the Seas" in der Karibik. Durch Satelliten und die moderne Meteorologie lasse sich das Wetter in einem Zeitraum von etwa 24 Stunden aussagekräftig vorhersagen, erläutert Hackmann. So kann ein Schiff in der Regel rechtzeitig ausweichen.

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