Narren trotzten der Eiseskälte

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Waldkraiburg - Halbgefrorenes war die Spezialität am Faschingssamstag: Zehen, Finger, Nasenspitzen. Aber die Narren trotzten der Eiseskälte und pilgerten am Nachmittag zum Faschingsumzug nach Waldkraiburg.

Im Jubiläumsjahr gab es eine Rekordbeteiligung der teilnehmenden Gruppen am Faschingszug. So fuhren über 40 Wagen und rund 20 Fußgruppen gingen mit.

Rund 15000 Euro hat der Zug gekostet, der laut Faschingsbürgermeisterin Inge Schnabl ohne die Hilfe von Sponsoren und vielen ehrenamtlichen Helfern sowie den öffentlichen Stellen nicht stattfinden könnte.

Faschingsumzug: das Publikum

Zwei Tonnen Süßigkeiten und Knabbereien und rund 3000 Bälle wurden unter die Leute gebracht. Die Moderation übernahm Christian Hausberger, er begrüßte die Gruppen und führte anschließend durch das Programm beim Faschingstreiben am Sartrouvilleplatz.

Mit dabei waren Gruppen und Garden aus den umliegenden Gemeinden und Städten. Der Ortsteil Föhrenwinkel war mit zwei Wägen vertreten, auf dem einen kochten die Hexen ihr Süppchen, der andere prangerte die Schlaglöcher an.

Die CSU Waldkraiburg griff die Autobahnschilder auf: "Die Autobahndirektion hat gepennt, weil sie Waldkraiburg no ned kennt" lautete das Motto. Weitere Themen waren die Ortsschilder der Stadtteile, das Bankendesaster, Solaranlagen, der Klimawandel und etwa die Hoffnung auf eine Therme durch die Geothermie.

Faschingsumzug

Die VfL Piranhas stichelten in Richtung Waldburgia und fragten nach Garde und Prinzenpaar. Die Waldburgia war selbstbewusst mit einem eigenen Wagen vertreten und bildete die Nachhut.

Beim Faschingstreiben auf dem Sartrouvilleplatz gab es Leckereien an den Buden. Im Kinderzelt des Familien- und Müttertreff konnten die Kleinsten ein bisschen Discoluft schnuppern. Und die Großen feierten im Party-Zelt oder im Dickow-Pavillon bis in die Nacht.

kla/Mühldorfer Anzeiger

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