Kolping in der Bütt

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Die Clowns "Wolfgang und Xaver", Wolfgang Arnst und Xaver Loibl (von rechts), prägten über viele Jahre den Kappenabend der Kolpingsfamilie, den es nun schon seit 25 Jahren gibt.

Waldkraiburg - Als vor 25 Jahren die Clowns "Wolfgang und Xaver" Vorkommnisse aus Kirche und Stadt aufs Korn nahmen, war der Kappenabend der Kolpingsfamilie geboren. Heuer feiert der bunte Faschingsabend Jubiläum. **Faschings-Special**

Wie könnte es anders sein: "Aus einer Faschingslaune heraus" kam es vor 25 Jahren zur Gründung dieser Traditionsveranstaltung, erzählt Günter Ebenbeck. Xaver Loibl wurde mit der Organisation beauftragt. Wolfgang Arnst schrieb die Texte, die die beiden als Clowns auf die Bühne brachten. Ebenbeck, Vorsitzender der Kolpingsfamilie und selbst leidenschaftlicher Theaterspieler, ist seit dem zweiten Kappenabend mit dabei. Viele Jahre unterhielt er gemeinsam mit seiner inzwischen verstorbenen Frau Elfriede als Karl Valentin und Liesl Karlstadt das Publikum. Auch der Auftritt der "Hexe", Irmgard Arnst, die es mehr auf Einzelpersonen abgesehen hatte, wurde bald fester Bestandteil des Programms.

Faschings-Special

Eine der Säulen des Programms ist der Vorsitzende Günter Ebenbeck, der seit dem 2. Kappenabend auf der Bühne oder in der Bütt steht.

Und der Kolpingsfamilie und der Pfarrei Christkönig fehlte es nicht an Komödianten, Schauspielern, Sängern und Tänzern, die etwas zu dem Abend beizutragen hatten. Immer wieder kamen Gruppen mit wechselnden Nummern hinzu, der Frauenbund, die Jugend, der Kirchenchor und andere. Spielbegeisterte Kapläne drängte es ebenso auf die Bühne, wie seit einigen Jahren das ganze Pfarrteam. Gäste wie Altbürgermeister Jochen Fischer oder Pfarrerin Hanna Wirth, heute evangelische Dekanin in Rosenheim, stiegen in die Bütt.

Sketche, Faschingsballett und Gesangseinlagen gehören ebenso zu diesem Programm wie jene Nummern, die immer auch lokale Ereignisse oder Personen durch den Kakao ziehen. Heute gibt es dazu zum Beispiel den Jahresrückblick der zwei "Kirchplatzratschn", die Zeitungsleserin Annegret Weinbauer und natürlich die "Stadtratssitzung". Sie geht auf die Stücke zurück, die einst Margarete Jansen für den Kappenabend schrieb. Seit einigen Jahren entsteht die "Sitzung" am Schreibtisch von Günter Ebenbeck. Nur so viel will er für heuer verraten: "Es geht um Toiletten, ein weit reichendes Gebiet", grundsätzlich und natürlich auch in Waldkraiburg.

Reichte anfangs für den Kappenabend noch der alte Pfarrsaal aus, wagte die Kolpingsfamilie nach einigen Jahren aufgrund des Interesses den Umzug in den Saal des Bischof-Neumann-Hauses. Durch das Programm führte lange Zeit in preußisch-launiger Manier Wolfgang Arnst. Nach dessen Tod übernahm dies Klaus Ertelt, der im Jubiläumsjahr diese Aufgabe ein letztes Mal zusammen mit Helmut Wostatek übernimmt. Der Kappenabend findet wie jedes Jahr am Freitag vor dem Faschingswochenende, also am 12. Februar statt. Das Programm beginnt um 19 Uhr. An die Geschichte des Kappenabends erinnert Hans Zeitvogel in einem Bilder- und Videorückblick in den Pausen zwischen den Darbietungen. Der Eintritt ist frei. Spenden wird die Kolpingsfamilie für die Erdbebenopfer in Haiti spenden.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

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