In der Debatte um eine Entlastung von Polizeibeamten hat sich die Deutsche Polizeigewerkschaft für die Einführung einer Halterhaftung bei Verkehrsverstößen ausgesprochen. „Wir könnten Tausende Polizisten vernünftiger einsetzen, wenn wir nicht die vielen Ausreden widerlegen müssten. Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt der „Saarbrücker Zeitung“ (Donnerstag).
Deshalb sollte der Halter eines Autos nach Ansicht Wendts deshalb grundsätzlich bei einem Verkehrsverstoß haften. „Er sagt uns, wer gefahren ist, oder er bezahlt das Bußgeld.“ So werde es auch in den Niederlanden, in Österreich oder Luxemburg gehandhabt.
Die dümmsten Raser-Ausreden
Wendt sagte, dabei gehe es nicht um einen Rückzug der Polizei, „sondern um einen sinnvolleren Einsatz als bisher“. So sei es auch wichtig, dass die Kommunen die Arbeit der Ordnungsämter weiter professionalisierten.
dpa




































