Gesprächsinitiative von Bundestagsabgeordnetem Stephan Mayer

Industrie erhält durch neuen Bundesverkehrswegeplan schnelleren Bahnzugang zu den Häfen Triest und Genua

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Bringen gute Nachrichten nach Hause: V.l.n.r.: Georg Häckl, Dr. Bernhard Langhammer, MdB Stephan Mayer, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Dr. Dieter Gilles, Dr. Willi Kleine sowie Jochen Englmeier

Mühldorf a. Inn - Eine weitere gute Nachricht für die Region. Die chemische Industrie wird künftig die erheblichen Umwege über den Knoten München sparen und schneller Güter über die Strecke Tüßling-Freilassing in die Häfen Triest und Genua und über Schwechat in den Osten transportieren können. Dies ist ein Ergebnis eines Gesprächs zwischen Vertretern der ChemDeltaBavaria und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, das Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer vermittelt hatte. Der Minister sagte dem Heimatabgeordneten und den Chemievertretern zu, dass auch im Abschnitt zwischen Tüßling und Freilassing mit der Elektrifizierung parallel die Achslast auf 22,5 Tonnen erhöht wird. Auf Nachfrage von MdB Mayer bestätigte der Minister, dass diese Maßnahme im neuen Bundesverkehrswegeplan Bestandteil des Vordringlichen Bedarfs ist.

Was die Zweigleisigkeit des Abschnitts Tüßling-Freilassing betrifft, befindet sich diese in der neue Kategorie „Potentieller Bedarf“. Dies bedeutet, dass auch diese Maßnahme im Verlauf des Zeitrahmens des neuen Bundesverkehrswegeplans bis 2030 in den Vordringlichen Bedarf aufsteigen kann. Bundesverkehrsminister Dobrindt bat die Vertreter der Industrie und des Städtebundes Inn-Salzach GmbH mit dem Ministerium im Gespräch zu bleiben und das Haus mit aktuellen Prognosen aus der chemischen Industrie zu versorgen. MdB Stephan Mayer schlug vor, einen neuen Zeitplan für den Bahnausbau in allen seinen Details zu erstellen, um Fortschritte auch konkret nachvollziehen zu können. Der Abgeordnete: „Die Industrie braucht Planungssicherheit und auch der Personenverkehr lässt sich verbessern und ausweiten.“ Grundlage für weitere Planungen im „Potentiellen Bedarf“ dürfe nicht der Ist-Zustand sein, sondern das Potential, das in weiteren Verbesserungen liege.

Dr. Dieter Gilles. Werkleiter der Wacker-Chemie AG Burghausen, bedankte sich dafür, dass Bundesminister Dobrindt Wort gehalten habe und den weiteren zweigleisigen Ausbau zwischen Markt Schwaben und Ampfing, die Elektrifizierung der Gesamtstrecke sowie nach Burghausen im Vordringlichen Bedarf verankert habe. Wenn nun die Erhöhung der Achslast dazukomme, seien die wichtigsten Forderungen der Wirtschaft erfüllt. Gilles und Mayer drängten darauf, dass Zweigleisigkeit, Elektrifizierung und die Erhöhung der Achslast und damit der Kapazität „überlappend“ geplant würden. Der Geschäftsführer des Städtebundes Inn-Salzach GmbH Jochen Englmeier brach eine Lanze für den Personenverkehr gerade auf der Strecke Mühldorf-Salzburg. Dr. Willi Kleine, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Magistrale für Europa“ bat darum, die Anbindung der Region Salzburg an den Flughafen München über die ABS 38 und die Walpertskirchner Spange nicht aus den Augen zu lassen. Der Geschäftsführer der InfraServ GmbH Dr. Bernhard Langhammer sowie Georg Häckl, Sprecher der Initiative ChemDeltaBavaria hatten zu Beginn der Besprechung an Hand von verschiedenen Schaubildern den Zuwachs der Zugverbindungen dargestellt.

Die Runde verblieb, dass unter der Federführung von MdB Stephan Mayer ein regelmäßiger Austausch von Informationen zwischen Minister, Führungsebene des Bundesverkehrsministeriums sowie heimischer chemischer Industrie und Städtebund stattfinden wird.

Pressemitteilung CSU-Bundeswahlkreis Altötting/Mühldorf

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