GDL-Streik: nur wenige Ausfälle in Mühldorf

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Mühldorf - Vom Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) ist auch der Mühldorfer Bahnhof nicht verschont geblieben. Das totale Chaos blieb aber zum Glück aus.

Rund zehn Lokführer fanden sich am Mühldorfer Bahnhof ein und machten mit Plakaten und Informationszetteln ihre Forderungen nach einheitlichen Tarifstandards in der gesamten Bahnbranche deutlich. "Von den Fahrgästen haben wir überwiegend positive Reaktionen erhalten", berichtet Thomas Huster, Ortsgruppenvorsitzender der GDL Mühldorf. Lediglich ein Herr sei den Streikenden gegenüber ausfallend geworden und habe sie als "Geiselnehmer" beschimpft. 

 

Die Auswirkungen des Warnstreiks am Mühldorfer Bahnhof hielten sich in Grenzen, zumal die verbeamteten Lokführer nicht beteiligt waren. Ein Zug Richtung München sei komplett ausgefallen, wie Christian Kubasch, Technischer Leiter der Südostbayernbahn, mitteilt. Die Züge nach Traunstein, Traunreut und Waging seien ebenfalls gar nicht gefahren. Auch die Fahrten eines Zuges zwischen Mühldorf und Waldkraiburg und eines aus Rosenheim hätten gestrichen werden müssen. "Der Zug aus Simbach ist später gekommen und hat dafür überall gehalten, sodass die Fahrgäste, die den ersten Zug nach München nicht nehmen konnten, mit diesem späteren Zug gefahren sind", berichtet Kubasch. Vollere Züge und leichte Verspätungen waren also die Folgen des Warnstreiks.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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