"Fundamental neue Sachlage"

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Waldkraiburg/Landkreis - Reinhard Retzer (ÖDP) bezieht Position in der Realschul-Diskussion. Der neue Vorschlag aus Waldkraiburg hat für den Kreisrat die Situation verändert.

Wie berichtet bietet die Stadt Waldkraiburg ein Mittelschul-Gebäude als neuen Standort für eine neue dreizügige Realschule an. Die Liszt-Mittelschule soll stufenweise mit der Mittelschule an der Dieselstraße zusammengelegt werden. Dadurch ergibt sich ein leeres Schulgebäude. Waldkraiburg würde bei dieser Variante Geld sparen, denn bei einer Neubaulösung müsste die Stadt als größter Umlagenzahlen im Kreis den höchsten Anteil der Investitionen tragen. Im Fall einer Weiternutzung müsste das Gebäude jedoch lediglich um vier bis fünf Fachräume für Chemie, Physik, Biologie und IT erweitert werden, meint Realschulrektor Hans Hautz.

Neumarkt St. Veit als Realschul-Standort

ÖDP-Kreisrat Renhard Retzer reagierte darauf nun: „Das ändert die Sachlage fundamental. Vor diesem Hintergrund muss die Einrichtung oder der Neubau einer Realschule, egal an welchem Standort, noch einmal auf dem Prüfstand.“

Retzer bemängelte, dass offenbar die Leitung der Realschule erst jetzt zu Wort komme. „Aber es ist ja oft so, dass diejenigen, die eine Entscheidung betrifft erst am Schluss gefragt werden, sofern sie überhaupt gefragt werden.“

Schülern ist Nachmittagsunterricht zuzumuten

Daneben erschließt sich für ihn kein stichhaltiger Grund, warum höherklassigen Schülern der Realschule kein Nachmittagsunterricht zugemutet werden könne, um die Fachräume besser auszunutzen. „Auch bei in der Mittelschule haben Schüler auf Grund von Fachunterricht am Vormittag Freistunden. Die wissen ganz genau, wie sie diese Stunden nutzen können.“

Pressemitteilung Reinhard Retzer, Kreisrat (ÖDP)

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