Im Innkanal in Ebing *Neu: Video der Lkw-Bergung*

Lkw-Wrack komplett aus dem Innkanal geborgen  

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Ebing/Waldkraiburg - Die Bergungsarbeiten des versunkenen Lkw's sind abgeschlossen. Das Führerhaus wurde mittags bereits als Erstes geborgen, das Wrack folgte kurz darauf. *Neu: Video der Bergung*

UPDATE, 16.35 Uhr: Pressemeldung des Landratsamtes Mühldorf

Der bei einem Unfall untergegangene Lkw konnte am heutigen Dienstag, 25. Oktober, erfolgreich aus dem Innkanal geborgen werden. Um 12.05 Uhr war das Führerhaus sichtbar, um 12:30 Uhr der gesamte Laster. Um 14 Uhr war er schließlich zum Abtransport bereit. 

An der Bergung waren insgesamt 37 Personen, darunter Hilfskräfte des THW, der Polizei, der Feuerwehr, des Wasserwirtschaftsamtes und der bayerischen VERBUND Innkraftwerke, beteiligt. 

Der Lkw wurde durch eine Spezialfirma mittels Schwimmbehälter und einer Hebetechnik aus dem Wasser geborgen. Dazu wurde die Strömungsgeschwindigkeit des Kanals reduziert. „Wir sind sehr zufrieden, dass die Bergung reibungslos funktioniert hat“, so der zuständige Geschäftsbereichsleiter im Landratsamt, Patrick Schumann. Die eingesetzten Ölsperren konnten aufgehoben und die Strömungsgeschwindigkeit wieder angepasst werden.

Pressemeldung Landratsamt Mühldorf

UPDATE, 14.15 Uhr: Bergung abgeschlossen 

Laut Informationen vor Ort ist die Bergung des Lkw's mittlerweile abgeschlossen. Sie verlief ohne Komplikationen. 

Luftaufnahmen der Bergung aus dem Innkanal: 

Luftaufnahmen der Lkw-Bergung aus dem Innkanal per Drohne

Bodenaufnahmen der Bergungsaktion: 

Bodenaufnahmen der Lkw-Bergung aus dem Innkanal

UPDATE, 13.20 Uhr: Lkw ist fast geborgen

Die Bergung des Lasters ist noch in vollem Gange, das Führerhaus konnte bereits um 12.05 Uhr geborgen werden. Laut Informationen aus dem Landratsamt Mühldorf werde das Wrack in diesen Minuten komplett herausgezogen. 

UPDATE, 9.55 Uhr: Bergungsarbeiten sind angelaufen

Laut ersten Informationen vor Ort habe die Bergung des Lkw's im Innkanal mit kurzer Verspätung dem Zeitplan gegenüber begonnen. Die Ballons sind gefüllt und das Wrack des Kieslasters wird im Moment mittels der Luftkissen angehoben und unter Wasser fortbewegt

Wie das Landratsamt Mühldorf mitteilt, dauere es etwa eine gute Stunde, bis der Laster an der geplanten Anlagestelle unter Wasser ankommen werde. 

Weitere Infos und Fotos folgen. 

Erstmeldung, Montag, 15 Uhr: Vorbereitungen zur Bergung sind getroffen

Knapp zwei Wochen ist es her, dass der Kieslaster in Ebing rund 60 Meter in den Innkanal gestürzt ist. Der Fahrer überlebte wie durch ein Wunder den Absturz. Die Bergung gestaltete sich als kompliziert, auch aufgrund des unwegsamen Geländes. Eine Spezialfirma nahm sich der Bergungsaktion im Innkanal an

Die Spezialfimra Nautik aus Sasbach am Rhein hat am heutigen Montagnachmittag zusammen mit dem THW Mühldorf und dem Verbund erste Maßnahmen zur Bergung eingeleitet. 

Taucher haben heute bereits die Schwimmbehälter an dem Wrack angebracht, diese sollen morgen aufgeblasen werden, um den Laster an die Wasseroberfläche zu befördern. Einer dieser Luftsäcke kann bis zu fünf Tonnen heben. 

Die Strömung des Innkanal ist bereits gedrosselt. Die Sichtweite unter Wasser betrage bis zu einem Meter, so die Taucher. 

Am morgigen Dienstag werden ab 8 Uhr früh Ölsperren eingezogen und ab halb neun mit dem Aufpumpen der Luftsäcke begonnen. Wenn alles nach Plan läuft, soll gegen 9 Uhr der Lkw in Bewegung gesetzt werden und gegen Mittag auf Höhe der Bootsanlegestelle ankommen.

Erste Fotos von den Vorbereitungen zur Bergung des Kieslasters:

Lkw-Bergung: Taucher treffen erste Vorbereitungen

TimeBreak21/Landratsamt Mühldorf/mb

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