In Innkanal abgestürzt

Versunkener Lkw: Neue Details zur Bergung 

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Ebing/Waldkraiburg - Die Bergungsarbeiten des im Innkanal versunkenen Lkw's sollen Anfang der kommenden Woche starten. Das Landratsamt Mühldorf gab nun Details bekannt, wie die Bergung genau ablaufen soll: 

UPDATE, Freitag, 9.45 Uhr: Bergung mittels Schwimmbehälter und Hebetechnik

Anfang kommender Woche wird eine Spezialfirma mit der Bergung des bei einem Unfall untergegangenen LKWs im Innkanal beginnen. 

Der LKW soll mittels Schwimmbehälter und einer Hebetechnik aus dem Wasser geborgen werden. In diesem Zuge werden Taucher die Lage des LKWs erkunden und Ballons am Fahrzeug befestigen

Dazu muss der Kanaldurchfluss zur Verringerung der sehr starken Strömung an der Sohle aus bergungstechnischen Gründen und im Hinblick auf die Sicherheit der Taucher von circa 150 Kubikmeter pro Sekunde auf rund 20 Kubikmeter pro Sekunde reduziert werden.  Sollte es sich im Zuge der Bergung als erforderlich erweisen, müsste man den Kanal sogar ganz abstellen. 

Lkw rutscht in Innkanal - Fahrer verletzt 

Anschließend muss der LKW dann rund 900 Meter bis zu einer Rampe mittels der Ballons befördert werden, um ihn anschließend aus dem Wasser zu hieven. 

„Genauere Angabe kann man zur anstehenden Bergung leider noch nicht machen, vieles hängt vom erfolgreichen Verlauf des Vorhabens ab“, erklärt der zuständige Geschäftsbereichsleiter im Landratsamt, Patrick Schumann. Um eine Verschmutzung der Umwelt durch eventuell austretende Kraftstoffe im LKW zu vermeiden, wurde bereits Ende vergangener Woche eine Ölsperre in Töging errichtet.

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf

UPDATE, Donnerstag, 17.55 Uhr: Start der Bergung am Montag oder Dienstag

Vor genau einer Woche ist ein 26 Tonnen schwerer Kieslaster komplett im Innkanal versunken. Der Lkw war rund 60 Meter in die Tiefe gestürzt ist und hatte sich dabei mehrmals überschlagen. Der 72-jährige Fahrer wurde schwer verletzt.

Die Bergung des Lkw's werde laut der Pressesprecherin des Landratsamt Mühldorfs, Sandra Schließlberger, Anfang der kommenden Woche entweder am Montag oder am Dienstag starten.

Wie Schließlberger auf Nachfrage von innslazach24.de mitteilte, soll die Strömungsgeschwindigkeit des Innkanals für die Bergung reduziert werden. "Außerdem werden an dem Kieslaster Luftkissen angebracht, um die Bergungsarbeiten zu erleichtern."

Genaue Vorgehensweise unbekannt

Jedoch sei eine genauere Vorgehensweise der Bergungsfirma noch nicht bekannt, erklärte die Pressesprecherin.

Schließlberger sagte, dass am Freitag noch eine Pressemitteilung mit den aktuellen Informationen folgen solle.

Die Bergungsarbeiten hatten sich in der vergangenen Woche immer wieder verzögert.

lr

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