"Das ist ein mutiger Schritt"

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Schon im Juli haben rund 60 Schlachter gegen die schlechten Arbeitsbedingungen am Schlachthof demonstriert.

Waldkraiburg - Die Schlachter der Werkvertragsfirma CCF haben am Samstag einen Betriebsrat gewählt. Die Gewerkschaft bezeichnet dies als "mutigen Schritt":

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Nach der Insolvenz ihrer Vorläuferfirma „Global“ im Sommer dieses Jahres und der Kündigung von 60 Schlachterinnen und Schlachtern, die nun mit Unterstützung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten gegen diese Kündigungen vor Gericht ziehen, wird nun mit der Einleitung der Betriebsratswahl von den Beschäftigten selbst ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Auf einer gut besuchten Versammlung am Samstag, 1. Dezember, in Waldkraiburg wählten die Beschäftigten der CCF GmbH einstimmig einen Wahlvorstand aus ihrer Mitte, der nun die Vorbreitung der Betriebsratswahl in die Hand nehmen wird.

„Das ist ein mutiger Schritt der Schlachterinnen und Schlachter. Mit einem Betriebsrat schaffen sich die Beschäftigten die Voraussetzung, sich für gerechte Bezahlung, für Rechtssicherheit und gegen Willkür einsetzen zu können“, so Georg Schneider von der Gewerkschaft NGG. „Auf den zukünftigen Betriebsrat warten große Herausforderungen, aber mit der bisher gezeigten Disziplin und Solidarität der Mitarbeiterinnenn und Mitarbeiter werden diese sicher gemeistert werden.“ Für die 60 gekündigten Schlachterinnen und Schlachter der CCF ist indes noch keine Einigung erreicht worden: Sollte die Geschäftsführung der Werkvertragsfirma CCF kein akzeptables Abfindungsangebot vorlegen, kommt es zum Kammergerichtstermin.

Pressemitteilung Gewerkschaft NGG

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