AWO: Wut und Ratlosigkeit wegen Finanzen

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Waldkraiburg - Auch wenn der AWO-Kreisverband wieder ein komplettes Führungsteam an der Spitze hat, sind die Wogen der Vergangenheit noch lange nicht geglättet.

Wie die Waldkraiburger Nachrichten am Montag berichten, herrschte bei den Delegierten in der Kreiskonferenz Wut und Ratlosigkeit, als es um die Finanzen ging.

Die Kassenberichte der AWO sind nämlich unvollständig: Für 2009 waren sie nicht vollständig und 2010 und 2011 erfolgten keine Verbuchungen der Ausgaben durch die Geschäftsstelle. Die Buchungen seien erst im Jahr 2012 durch die Steuerkanzlei Holzapfel erfolgt, die auch die Jahresabschlüsse für diese Jahre erarbeiteten.

Laut AWO-Satzung trägt der Vorstand - bis Sommer 2012 war Wiebke Müller Vorsitzende - die Verantwortung für die Wahrnehmung der Aufgaben des Kreisverbandes. Da dies für die Jahre 2008 bis 2011 nicht der Fall sei, "können wir es nicht verantworten, eine Entlastung des alten Kreisvorstandes zu beantragen", so Peter Brandmeier, einer der beiden Revisoren, die eingesetzt waren, um die Geschäftsjahre 2008 bis 2011 zu prüfen.

Der AWO-Kreisverband muss nun die Kassenberichte der vergangenen Jahre schlüssig aufarbeiten. Dazu wird es eine gesonderte Konferenz geben.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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