AOK steckt 2,4 Millionen in Umbau

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Wird saniert: die AOK-Geschäftsstelle in der Graslitzer Straße. Für die Gesamtmaßnahme hat der Verwaltungsrat einer Summe von 2,4 Millionen Euro zugestimmt. Ab Frühjahr 2014 will sich die Filiale kundenfreundlicher und moderner präsentieren.

Waldkraiburg - Die AOK-Geschäftsstelle in der Graslitzer Straße wird umfassend saniert. Die Kosten sind enorm: rund 2,4 Millionen Euro!

Das Gebäude aus den 70er-Jahren wird energetisch und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Bis zum Frühjahr 2014 werden die rund 30.000 Kunden in der Berliner Straße 33 in der alten VR-Bank betreut.

Nach einer etwa 40-jährigen Nutzung wird das AOK-Gebäude in der Graslitzer Straße 1c umfassend saniert. Der Bau entspricht in "energetischer und brandschutztechnischer Hinsicht nicht mehr den heutigen Anforderungen", erklärt Karl-Heinz Buchner, Geschäftsleiter der Verwaltung.

Insbesondere bestehe im Bereich der Haustechnik, bei Fenstern und Türen und der Flachdachabdichtung dringender Handlungsbedarf. Am Standort Waldkraiburg werden rund 30.000 Versicherte betreut; damit sei Waldkraiburg innerhalb des Direktionsbereiches der Landkreise Altötting und Mühldorf die größte Stadt. Vor diesem Hintergrund habe der Beirat der AOK-Direktion Mühldorf bereits im Frühjahr 2012 beschlossen, dem Vorstand und Verwaltungsrat der AOK Bayern den Erhalt und die Stärkung des Standortes der AOK-Geschäftsstelle Waldkraiburg zu empfehlen, wie Buchner erklärt.

Auch Alternativen wie ein Neubau oder eine Anmietung geeigneter Räumlichkeiten wurden geprüft. Als wirtschaftlichste Lösung hat der Verwaltungsrat im Juni 2012 schließlich einer Gesamtsanierung des bestehenden Gebäudes mit einer Summe von rund 2,4 Millionen Euro zugestimmt.

Anfang März beginnen die Arbeiten, dann werden die Fenster ausgetauscht, das gesamte Gebäude ernergetisch auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem wird der Zugang barrierefrei gestaltet, die Außenanlagen im Bereich aller Ausgänge erneuert, das Flachdach und die Fassade müssen saniert und wichtige Brandschutzverordnungen umgesetzt werden.

Der Sonnenschutz, die Beleuchtung, die Elektroinstallation und die Betonsanierung im Bereich der Tiefgarage stehen auch auf dem Plan. Des Weiteren werden die sanitären Anlagen saniert und eine Behinderten-Toilette eingerichtet. Laut Karl-Heinz Buchner sollen die Flächen optimiert werden und Seminarräume entstehen, die einen eigenen Zugang haben.

Der leitende Architekt Robert Duscher aus Fürstenzell hält sich bei der Umsetzung der Maßnahme an den Wunsch der AOK Mühldorf, den markanten Stil des Gebäudes mit seiner rechteckigen Stahloptik beizubehalten.

"Wir werden auch während der Sanierungsphase eine voll funktionierende Kundenbetreuung vor Ort gewährleisten", so Buchner. Die Mitarbeiter ziehen daher vorübergehend in das alte VR-Gebäude in der Berliner Straße 33 um. Geplant ist, den Betrieb im frisch sanierten AOK-Haus am alten Standort im Frühjahr 2014 wieder aufzunehmen.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

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