Waldkraiburg hat 4166 Schüler

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Gestern hatte diese fünfte Klasse ihren ersten Schultag an der größten Schule im Landkreis, der Ferdinand-PorscheRealschule in Waldkraiburg. Auch für Lehrerin Beate Heigl war es der erste Tag. Sie unterrichtet ihre Schützlinge im Fachraum für Englisch.

Waldkraiburg - Die Sommerferien sind zu Ende. Für 4166 Schüler begann gestern in Waldkraiburg wieder der Unterricht, für 203 Kinder war es der erste Schultag ihres Lebens.

Die größte Schule im Landkreis, die Staatliche Realschule, hat die 1300-Schüler-Marke nicht geknackt. Zum Glück, sonst hätte sich das Raumproblem verschärft.

Die Staatliche Realschule gehört zu den größten Realschulen in Bayern. 1290 Schüler sind dort gemeldet. Die Raumnot der 45 Klassen wurde durch das Fachraumprinzip schon im vergangenen Schuljahr aufgefangen. Begeistert zeigte sich davon Rektor Hans Hautz. Die Klassen an seiner Schule wandern je nach Unterrichtsfach in speziell ausgestattete Fachräume. So habe man bis zu 90 Prozent Auslastung der Räume, es stehe während des Unterrichts fast nichts leer.

Zum Glück sei die Anmeldeflut nicht ausgeufert. "Wir sind heilfroh, dass wir keine Klassen auslagern mussten", so Hautz. So sei ursprünglich im Gespräch gewesen, drei externe Räume in der Hauptschule in der Franz-Liszt-Straße anzumieten. "Aber da hätten die Schüler über die Straße gemusst", ein Sicherheitsproblem für Hautz.

Für Schulaufgaben, die mehrere Stunden dauern, und längere Vorträge wurde ein Ausweichraum im Pfarrheim Maria Schutz angemietet.

Die durchschnittliche Klassenstärke sei heuer bei 28,7 Schülern, 2008/2009 waren es noch 29,7 Schüler. Laut Rektor konnte eine zusätzliche Klasse gebildet werden.

Mit 1103 Schülern ist auch das Gymnasium gut besucht. Davon sind 543 Schüler männlich und 560 weiblich. Laut Studiendirektor Joachim Hellwig sind die Klassen heuer minimal größer mit einem Durchschnitt von 27,6 Schülern. Im Vorjahr lag der Schnitt bei 27,3.

"Raumprobleme haben wir nicht und auch im nächsten Schuljahr würde uns ein geringer Zuwachs keine Probleme machen", so Hellwig. Allerdings mussten einige Lehrer angeheuert werden, wie er sagt. Ohne zusätzliche Stunden in Musik, Englisch, Kunst, Sport männlich und Sport weiblich wäre Hellwig nicht ausgekommen.

Weder Lehrermangel noch Raumnot gibt es an den vier Grundschulen in Waldkraiburg. 50 Abc-Schützen gehen seit gestern in der Beethovenstraße in die Schule, am Goetheplatz sind es 53, an der Graslitzerschule fingen 50 Erstklässler neu an und an der Dieselschule sind es 46. Mit vier Schulanfängern an der Joseph-von-Eichendorff-Schule hatten gestern 203 kleine Buben und Mädchen den allerersten Schultag ihres Lebens.

Die Grundschule an der Graslitzer Straße ist aufgrund der Sprengeländerung ein wenig kleiner geworden, wie Rektor Hans Bichlmaier mitteilt - um eine ganze Klasse. 22 Kinder gehen durchschnittlich in eine Klasse. Einen Klassenraum im Keller im Altbau konnte der Familien- und Müttertreff für die Mittags- und Hausaufgabenbetreuung dazu nehmen.

Seit Pfingsten gibt es eine Nachmittagsintensivbetreuung für Kinder mit Migrationshintergrund. 18 Kinder werden hier in vier Gruppen betreut. "Es sind kleine Gruppen, damit es was bringt", so Bichlmaier. Finanziell unterstützt werde die Betreuung vom Sozialministerium.

Der Klassendurchschnitt an der Grundschule an der Beethovenstraße liegt bei 22,75 Kindern. Am Goetheplatz beläuft sich der Schnitt auf 22,3 und 24,6 Schüler sind in einer Klasse an der Grundschule in der Dieselstraße. Laut Rektorin Ingrid Mittrup seien die vierten Klassen im Vergleich zum Vorjahr mit je 28 Buben und Mädchen sehr stark.

Einen Bedarf an Lehrern im mobilen Dienst und der mobilen Betreuung hat die Joseph-von-Eichendorff-Schule. Es handelt sich um zusätzliche Fördermaßnahmen.

488 Kinder gehen in die Hauptschule an der Dieselstraße, die Außenstelle Kraiburg nicht eingerechnet. Die Klassenstärke beträgt im Durchschnitt 20,4. Etwas mehr Hauptschüler sitzen in der Franz-Liszt-Straße in einem Raum: 24. Laut Konrektor Klaus Neßler gibt es in diesem Schuljahr eine zweite Ganztagesklasse. Zur Fünften gesellt sich jetzt die Sechste. 301 Schüler drücken hier insgesamt die Schulbank.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

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