Straßenbeleuchtung nach Mitternacht abschalten?

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Kraiburg - Dritter Bürgermeister Werner Schreiber hat angeregt, im August die Straßenbeleuchtung probeweise von 1 bis 5 Uhr abzuschalten und zu schauen, wie es von der Bevölkerung angenommen wird.

39.000 Euro kostet Straßenlicht pro Jahr

Danach, so regte er im Gemeinderat an, sollte es eine Bürgerbefragung zu dem Thema geben. Schreiber bezog sich damit auf einen Antrag des Gemeinderatskollegen Josef Mitterreiter, in den Nachtstunden die Straßenlaternen auszuschalten, um Strom und Geld zu sparen (wir berichteten). Wie Mitterreiter berichtete, habe er bislang nur positive Rückmeldungen darauf bekommen.

"Absolut diskussionswürdig" nannte Zweiter Bürgermeister Herbert Heiml die Initiative. "Wir müsen schauen, wo wir sparen können."

Hermann Lichtenwimmer sieht ein "enormes Einsparpotenzial". Nach seinen Informationen gibt die Marktgemeinde fast 39000 Euro im Jahr für die Straßenbeleuchtung aus. Dazu Werner Schreiber: "Selbst wenn wir 5000 oder 6000 Euro sparen, ist etwas gewonnen."

In seiner August-Sitzung will der Gemeinderat über den Antrag beraten. Bis dahin sollen genauere Informationen über das Einsparpotenzial und die rechtliche Situation vorliegen, so Heiml, der den erkrankten Bürgermeister Michael Loher derzeit im Amt vertritt.

hg/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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