Die SPD tut sich schwer im Stadtrat

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SPD-Ortsvorsitzender Alexander Will und Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer (von rechts) ehren Hans-Joachim Werner für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der Partei.

Waldkraiburg - Alexander Will ist auch weiterhin der Ortsvorsitzende der Waldkraiburger SPD. Die Mitglieder wählten ihn in der Jahreshauptversammlung für die kommenden zwei Jahre ins Amt.

Über 86 Mitglieder verfügt derzeit der Waldkraiburger Ortsverband der SPD. Ortsvorsitzender Alexander Will stellte in seinem Jahresbericht dazu fest, dass 17 Prozent der Mitglieder unter 30 Jahre sind. Er wertete dies als einen Erfolg, dass man sich seit einigen Jahren verstärkt bemüht, in Waldkraiburg bei der Parteiarbeit auf die Jugend zu setzen. Etliche Neuerungen in dieser Arbeit wurden in Waldkraiburg eingeführt. Unter anderem ein regelmäßig stattfindender politischer Stammtisch sowie kommunalpolitische Arbeitskreise zu den verschiedensten Themen.

Insgesamt war die SPD mit 57 Veranstaltungen in der Stadt präsent. Neben gesellschaftlichen Terminen auch bei Ortsbesichtigungen, Besuchen auswärtiger SPD-Vereine und den aktuellen Mahnwachen für den Atomausstieg.

Die Tradition der Volksfestkundgebungen, im Vorjahr mit Franz Maget, soll fortgesetzt werden. Heuer am 6. Juli mit Markus Rinderspacher, dem Fraktionsvorsitzenden der bayerischen SPD im Landtag.

Brigitte Dörner für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und Christian Hauser für die Jusos, die über ihre Veranstaltungen und Aktionen berichteten, bestätigten übereinstimmend eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem SPD-Ortsverein.

Dies unterstrich auch Richard Fischer, der in Vertretung für die SPD-Fraktionsvorsitzende Susanne Engelmann über die Arbeit im Stadtrat sprach. Hier tut sich - so Fischer - die SPD angesichts der Mehrheitsverhältnisse sehr schwer, hat sich aber erfolgreich bemüht, vor allem bei den Haushaltsberatungen die Belastungen der Bürger wegen der anhaltenden Finanzkrise, so gering wie möglich zu halten.

Fest stehe die SPD aber hinter dem Projekt Geothermie, das für die Stadt mitentscheidend beim Energiebedarf für die Zukunft sein kann. Gleiche Aufmerksamkeit müsse der Verkehrsentwicklung im Zusammenhang mit der A94 geschenkt werden, damit der Durchgangsverkehr in der Stadt nicht drastisch zunehmen kann.

Robert Goluch als Kassier des SPD-Ortsvereins erläuterte die Bilanz der Finanzen im Geschäftsjahr mit rund 7800 Euro bei den Einnahmen aus Mitglieds- und Mandatsträgerbeiträgen sowie Spenden und rund 5500 Ausgaben.

Die Neuwahlen für den Ortsvorstand erbrachten bei geheimer Abstimmung folgende Ergebnisse: Ortsvorsitzender Alexander Will, seine Stellvertreter sind Christine Blaschek und Markus Schwaiger, Kassier bleibt Robert Goluch mit Hans-Joachim Werner als Stellvertreter. Zum Schriftführer wurde Jürgen Zabelt gewählt, zur Stellvertreterin Anneliese Will.

Ehrungen für langjährige Mitglieder konnte Ortsvorsitzender Alexander Will vermelden an Walter Spiegl und Friedrich Brucker für 50 Jahre, für 40 Jahre an Ingeborg Mauerberger und Hans-Joachim Werner. Die Urkunden werden den Jubilaren bei Abwesenheit später überreicht, so der Ortsvorsitzende.

kha/Mühldorfer Anzeiger

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