Im September Dult in Jettenbach?

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Jettenbach - Ist die Gemeinde Jettenbach in der Lage im September die Inn-Hügelland-Dult auszurichten? Der Gemeinderat zumindest ist Willens, sich der Herausforderung zu stellen.

Im September 2013 soll die Inn-Hügelland-Dult in Jettenbach durchgeführt werden. Die Dult ist mit viel Arbeit verbunden und so kamen von Seiten des Gemeinderats Bedenken, ob die kleine Gemeinde Jettenbach diese Aufgabe schultern kann. Der Gemeinderat sieht aber auch, dass dies eine Möglichkeit ist, sich positiv darzustellen. Mit 8:1 Stimmen zeigte sich der Gemeinderat letztendlich mit der Durchführung einverstanden.

Die Spielvereinigung Jettenbach verwendet das gemeindliche Wappen nicht in den Originalfarben, sondern in grün. Nach der Gemeindeordnung dürfen Wappen und Fahnen der Gemeinde nur nach deren Genehmigung verwendet werden. Eine gemeindliche Genehmigung wurde bisher in keinem Fall erteilt. Die Spielvereinigung erklärt in einer schriftlichen Stellungnahme, dass sie das in grün gestaltete Wappen nicht als Gemeindewappen ansieht, sondern als ihr Logo. Der Gemeinderat ist sich einig, dass das Wappen sowohl von der Spielvereinigung als auch von den anderen Vereinen verwendet werden kann.

Geld für SoNNe

Das erzbischöfliche Ordinariat hat mit einem Schreiben zur Frage "Sanierung oder Neubau" des Landjugendheims Stellung bezogen. Aus Sicherheitsgründen sollten die Räume im Pfarrhof genützt werden. Nach Ansicht der Kirchenverwaltung ist dies jedoch nicht durchführbar, da die Räume im Pfarrhof viel zu klein sind. Das gesamte Gelände, auf dem der Pfarrhof und das Jugendheim stehen, hat eine Größe von etwa 3000 Quadratmetern und gehört dem Ordinariat. Die Gemeinde will nun versuchen, eine Teilfläche von etwa 700 bis 800 Quadratmetern aus dem Grundstück zu erwerben oder zu pachten, um so freie Hand für die weitere Vorgehensweise zu bekommen.

Der Verein SoNNe soziales nachbarschaftliches Netzwerk e.V. ist in Jettenbach ebenso in der ambulanten Pflege tätig wie in den anderen Inn-Hügelland-Gemeinden. Silvia Wolf, die Einsatzleiterin des Vereins, erläuterte, dass eine geringfügig beschäftigte Kraft benötigt würde, da die anfallende Arbeit kaum noch zu bewältigen sei. Seitens der Bürgermeister in den Inn-Hügelland-Gemeinden wird vorgeschlagen, den Verein SoNNe e.V. mit 0,50 Euro je Einwohner jährlich vorerst für die Jahre 2012 bis 2014 zu unterstützen. Alle waren einstimmig dafür.

Um die gesamte Landes- und Regionalplanung zu reformieren, beabsichtigt das Bayerische Staatsministerium neue Planungsregionen festzulegen. Der Kreis Mühldorf gehört derzeit zusammen mit den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim der Planungsregion 18 an. Die Verwaltung des Landkreises Mühldorf möchte sich nun aus diesem Verbund trennen und sich einer Planungsregion 19, zusammen mit den Landkreisen im Umland des Flughafens München und entlang der Entwicklungsachse A94/B12, anschließen. Der Gemeinderat hat zugestimmt, dass der Landkreis Mühldorf die Verhandlungen führt, um eine neue Planungsregion auf den Weg zu bringen. Die Planungsregion 19 würde die Landkreise Mühldorf, Altötting, Erding, Freising, Ebersberg, Landshut und Rottal-Inn umfassen.

ste/Mühldorfer-Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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