Schulbus nimmt nicht alle mit

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Guttenburg - Immer wieder ist es in diesem Schuljahr vorgekommen, dass eine Mutter aus Guttenburg ihre Kinder von der Schule abholen musste. Der Grund:

Der Busfahrer hatte die Kinder abgewiesen, weil sein Bus bereits überfüllt sei. Ein Zustand, für den die Eltern kein Verständnis haben. "Es kann nicht sein, dass unsere Kinder einfach stehen gelassen werden, dafür bekommt das Busunternehmen nicht sein Geld".

Diese Eltern sind offensichtlich nicht die einzigen, die davon betroffen sind. Aus einer Stellungnahme des Landratsamtes geht hervor, dass sie "bereits mehrfach einigen Eltern aus Kraiburg und Umgebung, auch den Schulen, mitgeteilt haben, dass in diesem Fall ein organisatorisches Problem bei der Verteilung der Fahrgäste vorliegt".

Eigentlich fahren Mittags drei Busse von den Waldkraiburger Schulen in Richtung Kraiburg. Die Linie 6224 (Firma Perseus) um 13.10 Uhr, die 6224 (Firma Hinmüller) um 13.15 Uhr (kommt von der Dieselschule) und die Linie 7516 (Firma Stoiber) um 13.15 Uhr (kommt von der Dieselschule). Im Notfall fährt auch noch um 13.49 Uhr ein Bus bis Kraiburg/Unterbräu.

Allerdings fährt nur der Bus der Firma Hinmüller weiter ins Kraiburger Hintterland, nach Trospeding, Guttenburg und Frauendorf. Wiederholte Kontrollen, so das Landratsamt, hätten gezeigt, dass der Bus der Firma Perseus über genügend freie Plätze verfügt. Im Durchschnitt seien nur 40 von 85 Plätzen belegt. Somit würde sich das Problem erledigen, wenn mehr Schüler aus Kraiburg bereits mit diesem Bus fahren würden.

Zusätzlich kommt hinzu, dass Kraiburger Schüler an der Dieselschule nicht den Bus der Firma Stoiber nutzen, sondern sich ebenfalls auf den Bus der Firma Hinmüller konzentrieren. Somit könnte auch hier dem Problem bereits abgeholfen werden oder zumindest Erleichterung geschaffen werden.

Zusatzausweise sollen die Lösung bringen

Doch im Landratsamt hat man eine Lösung des Problems gefunden. Mit der Firma Hinmüller wurde vereinbart, dass nach Ostern Zusatzausweise ausgegeben werden, für die Schüler, die aus dem Kraiburger Hinterland kommen. Der Bus nimmt dann vorrangig die wartenden Fahrgäste mit den Zusatzausweisen auf und füllt mit anderen Kraiburger Schülern auf.

hsc/Mühldorfer-Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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