Präse geht mit einem gutem Gefühl

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Als Präsident hört Alex Burian nach einem Jahr wieder auf, bleibt dem Vorstand aber erhalten.

Waldkraiburg - Nach nur einem Jahr an der Spitze der Faschingsgesellschaft "Waldburgia" gibt Alex Burian das Amt des Präsidenten wieder auf.

Im Vorstand will er weiter mitarbeiten. Denn in der nächsten Saison - da ist Burian sicher - gibt es wieder viel zu tun.

Mit den Problemen der vergangenen Saison, unter anderem der Absage der närrischen Ballsaison, habe seine Entscheidung nichts zu tun, betont der ehemalige Faschingsprinz. "Aus Zeitgründen" will Alex Burian bei den ordentlichen Neuwahlen der Vorstandschaft im Mai nicht mehr als Präsident kandidieren. Sein ehrenamtliches Engagement als Bereitschaftsleiter des BRK Waldkraiburg und diese Aufgabe lassen sich auf Dauer nicht miteinander vereinbaren. Obwohl die Gesellschaft sich auf den Faschingszug konzentrieren konnte, sei die Arbeit als "Präse" sehr zeitintensiv gewesen. Zig-Stunden steckte Burian in die Vorbereitung des Zuges.

Er habe "nie ein Geheimnis" daraus gemacht, dass er nur für ein Jahr zur Verfügung stehe, sagt derWaldkraiburger. Im Frühjahr 2009 war er eingesprungen, als der langjährige Präsident Ludwig Krickl nicht mehr weitermachen wollte.

Bereut habe er diese Entscheidung nicht. "Das war eine ziemlich harte Zeit für uns, aber wir sind dadurch zusammengewachsen."

Trainerwechsel bei der Garde

Deshalb ist der Präsident auch "sehr zuversichtlich", dass es weitergeht mit dem Waldkraiburger Fasching. Ein neuer Trainer wird laut Burian wieder eine Garde aufbauen. "Die Waldburgia wird im nächsten Fasching mit Garde und Hofstaat vertreten sein. Und ein Prinzenpaar gibt es auch schon."

Im Hofstaat und in der Vorstandschaft will auch Burian mithelfen. Nach seinen Worten macht auch der Großteil der bisherigen Vorstandschaft weiter. Ohne einen Namen zu nennen, ist er fest überzeugt, dass im Mai ein neuer Präsident gewählt werden kann.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

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