Neuer Präsident für Waldburgia

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Alex Burian ist der neue Präsident der Waldburgia.

Waldkraiburg – Nachdem Ludwig Krickl im April nach zehn Jahren als Präsident der Faschingsgesellschaft „Waldburgia“ zurückgetreten ist, fanden nun in einer außertourlichen Versammlung Neuwahlen statt. Alex Burian ist der neue Präsident.

Über seine Gründe für den Rücktritt wollte Krickl auch in der außertourlichen Versammlung in der Stadiongeststätte nicht sprechen. Er betonte aber, er sei nicht wegen der Garde oder des restlichen Vorstandes zurückgetreten. „Ich habe nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis mit allen“, so Krickl. „Wir wissen, was wir an unserem Opa haben“, scherzte Karl Salinger, Zweiter Präsident.

Eva Köhr war als eine der beiden Faschingsbürgermeisterinnen gekommen und vertrat auch ihre Kollegin Inge Schnabl. Köhr stellte den Antrag, Ludwig Krickl zum Ehrenvorsitzenden zu machen. Einstimmig waren alle dafür und Salinger sagte „Luggi, jetzt kommst nimmer aus.“ Krickl, Köhr und Schnabl hätten immer als gutes Team funktioniert, wie Köhr betonte. Der scheidenden Präsident habe sehr viel Zeit und Herzblut in den Verein gesteckt. „Daran soll sich jeder ein Beispiel nehmen.“

Alex Burian, jetzt neuer Präsident, konnte bei der Wahl nicht anwesend sein. Er lag krank im Bett, hatte aber eine schriftliche Versicherung abgegeben, dass er die Wahl annehmen werde. 20 stimmberechtigte Mitglieder wählten ihn einstimmig. Die Wahlleitung übernahm CSU-Fraktionsvorsitzender Anton Sterr. Die bisherige Kassierin Sandra Wetzel legte auch ihr Amt nieder. Sie sei beruflich zu stark eingespannt. Mit einer Enthaltung wurde Anita Ledig in dieses Amt gewählt.

Burian macht durch sein neues Amt einen Platz als Beisitzer frei. Zu seinem Nachfolger bestimmte die Versammlung einstimmig Marco Maier. Somit ist der Vorstand wieder komplett.

Als letzte Amtshandlung legte die scheidende Kassierin Wetzel den Kassenbericht vom Gesamtjahr 2008 und dem ersten Quartal 2009 vor. Der Bestand zum 31. Dezember 2008 belief sich auf 28 377,93 Euro. Sie stellte auch die Finanzen bis zum 30. April 2009 vor. „Das derzeitige Ergebnis ist 24 936 Euro“, so Wetzel. Das höre sich zwar erstmal nach vielGeld an. „Aber wird müssen mit dem Überschuss die nächste Saison vorfinanzieren. Wir brauchen das Geld, um bei den Kostümen, dem Faschingszug und dem Stadtball in Vorkasse zu treten“, so Wetzel.

Man sei weiterhin auf Spenden angewiesen. „Heuer waren es rund elf Prozent Spenden weniger, als im vergangenen Jahr“, erklärt Wetzel. Trotzdem will sie danke sagen, schließlich haben einige Spender auch wesentlich mehr gegeben. Defizite, die der Faschingsgesellschaft etwa am 11. November beim Faschingsauftakt, beim Stadtball oder beim Kinderball entstanden sind, seien gedeckt durch Zuschüsse von der Stadt. Dafür sprach sie Bürgermeister Siegfried Klika ein Dankeschön aus.

Eva Köhr betonte auch, dass etwa der Faschingszug für die „Waldburgia“ kein Minusgeschäft war. Der Verein habe Spendeneinnahmen gehabt, Plaketten verkauft und auch Inserate im Faschingsheftl.

kla

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