Langfristig soll Schulprofil kommen

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Sie freut sich auf ihre neue Herausforderung. Die neue Schulleiterin der Grundschule an der Graslitzer Straße, Gabriele Rottmüller. Sie möchte gerne der Schule ein greifbares Profil geben.

Waldkraiburg - Im vergangenen Schuljahr hatte Konrektorin Lydia Partsch die Graslitzerschule kommissarisch geführt. Jetzt hat die Grundschule mit Gabriele Rottmüller eine neue Rektorin.

Waldkraiburg - Sie bezeichnet sich selbst als aufgeschlossen und interessiert und sagt, dass sie "wahnsinnig gerne mit Kindern in der Schule arbeitet". Gabriele Rottmüller ist die neue Schulleiterin an der Graslitzerschule. Die 54-Jährige war bereits zwei Jahre Rektorin in Niederbergkirchen und hat jetzt eine neue Herausforderung gesucht. "Niederbergkirchen war eine wunderbare und lehrreiche Zeit, doch jetzt war ich offen für Neues", so Gabriele Rottmüller.

Am 1. August hat sie ihre neue Stelle angetreten und bereits in der ersten Woche, zusammen mit Konrektorin Lydia Partsch, den Stundenplan für das kommende Schuljahr zusammengestellt. "Wir ergänzen uns sehr gut" war ihre erste Erkenntnis. Zudem bescheinigte sie Lydia Partsch, dass diese mit Bravour die Schule im vergangenen Schuljahr geleitet habe.

Derzeit ist Gabriele Rottmüller mit der Organisation der ersten Schultage beschäftigt und im Schulhaus sieht man, dass sich alles auf den ersten Schultag vorbereitet. Da werden noch letzte kleinere Reparaturen abgeschlossen und überall herrscht rege Betriebsamkeit. Neun Klassen starten am Donnerstag ins neue Schuljahr. 186 Schüler verteilen sich auf zwei erste, drei zweite, drei dritte und zwei vierte Klassen. Dazu kommt noch die Kooperationsklasse in der dritten Jahrgangsstufe.´

"Sie soll ein Stück Heimat werden"

Als Ziel hat sich Gabriele Rottmüller gesetzt, mit ihrem Kollegium dafür zu sorgen, dass sich die Schüler in der Schule wohl fühlen. "Sie soll ein Stück Heimat werden, da sie ja viel Zeit hier verbringen", so die neue Schulleiterin. Dazu sei viel Teamarbeit nötig, um abzuklopfen, welche Werte man gemeinsam habe. Das Ganze solle dann erst in ein Leitbild und langfristig in ein Schulprofil münden. "Dazu ist eine kontinuierliche und enge Zusammenarbeit im Kollegium notwendig". Für die Schüler sei dieses Schulprofil ein Rüstzeug für soziale und Kompetenz. "Gerade hier ist das besonders wichtig", so die neue Schulleiterin. Dabei ist sie aber auch sicher, dass so etwas in irgendeiner Form bereits existiere. "Es muss nur noch in Form gebracht und präsentiert werden".

Wichtig ist der neuen Schulleiterin auch, die Eltern ganz stark in das Schulleben miteinzubeziehen. Das gelte besonders bei Kindern mit Migrationshintergrund. Ihnen sollen Förderstunden und Vorkurse den Einstieg in das Schulleben erleichtern. "Sie sollen bei uns eine Basis bekommen, um in Deutschland Fuß zu fassen", hofft Gabriele Rottmüller. In dieser Richtung kann sie bereits auf ihre Erfahrungen zurückgreifen, da sie bereits sechs Jahre in einer Altöttinger Grundschule mit ähnlicher Schülerstruktur erst als Lehrerin und dann als Konrektorin tätig war.

Um die Neigungen der Schüler auch außerhalb des Unterrichts zu fördern, werden in der Schule zusätzlich Arbeitsgruppen angeboten: Theater spielen, Chor, das Leseförderprogramm Antolin oder das bewährte Lesen mit den Lesepaten des Seniorenkreises. "Die Schüler sind heutzutage lange in der Schule, da sollen sie sich hier auch wohlfühlen", so die Schulleiterin.

Gabriele Rottmüller ist in Tüssling geboren und hat am Maria-Ward-Gymnasium in Altötting Abitur gemacht. An der Ludwig-Maximilians-Universität studierte sie Lehramt für Grundschule. Ihre erste Erfahrungen als Lehrerin sammelte sie am Münchner Hasenbergl. Nach zwei Jahren kehrte sie in den Landkreis Altötting zurück und war 14 Jahre an der Tüsslinger Grundschule tätig.

Die verheiratete Mutter zweier Kinder hat sich gefreut, dass das Lehrerkollegium und das Schulpersonal sie "mit offenen Armen aufgenommen haben". Da sie gerne mit Kindern arbeitet, war es für Gabriele Rottmüller ganz wichtig, dass sie auch eine eigene Klasse unterrichtet; und sie freut sich bereits auf ihre Erste.

hsc/Waldkraiburger Zeitung

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