Hoher Besuch: Marcel Huber in Kraiburg

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Kraiburg – Der bayerische Minister für Umwelt Dr. Marcel Huber war am Mittwoch zu Besuch in Kraiburg. Im Festzelt des Volksfestes hielt der CSU-Politiker eine Rede.

Die zentrale Aussage seiner Rede hatte zweifelsohne einen Schwerpunkt: Das Bundesland Bayern – und dieses Land hat bislang offensichtlich nicht viel falsch gemacht. Marcel Huber zeigte in seiner Rede auf, dass „ich stolz bin, dass ich hier in Bayern leben darf“. Es sei „nicht ganz verkehrt“ in Bayern zu leben, denn dort kann man nachts nach Hause gehen ohne sich fürchten zu müssen. Die vielen Einwanderungen in den Freistaat sprechen dafür, denn „bei uns schaut´s gut aus und nicht so wie wo anders“. Viel Spielraum für Böses sei hier nicht gegeben, denn „woanders fühlen sich die Leute nicht sicher und kommen deshalb zu uns“. Der Minister erzählte bei seiner Rede auch, dass man in Bayern auch mit dem Geld besser umgehen kann. „Man kann eben nur das ausgeben, was man wirklich eingenommen hat“, so Huber. Um bis 2030 schuldenfrei zu sein, müsse viel getan werden. Schulden wolle man den jungen Leuten nicht überlassen, um sich zu entfalten. Das damalige Geld aus dem Länderfinanzausgleich, das vor 40 Jahren aus dem Ruhrgebiet nach Bayern kam, sei bislang alles sinnvoll umgesetzt worden: Bildung, Wissenschaften, Forschung und auch eine Energieversorgung seinen hier die Schwerpunkte gewesen, damit sich auch andere große Firmen ansiedeln wollten und konnten.

Marcel Huber im Kraiburger Festzelt

Hinsichtlich der Energiewende sprach sich der Minister aus, dass für dieses Projekt erst mal gespart werden müsse – und da gäbe es viele Möglichkeiten. „Nur dann kann die Wende gelingen“, so Huber. So seinen Solarenergie, Geothermie oder auch regenerative Energien aus Wind und Sonne ideal. „Wir können hier etwas schaffen, wo wir noch lange davon zehren können“, sagte Huber. Desweiteren erläuterte der Minister positive Gedanken über das gegliederte Schulsystem und damit gegen die Gesamtschulen. „Wir brauchen ein breites Angebot, denn jeder geht verschiedene Wege in seiner Ausbildung, um sich zu entfalten“. Eine Arbeitslosigkeit von nur 3,7 Prozent – und das nach der Weltwirtschaftskrise vor drei Jahren unterstrich er als sehr positiv. Am Ende seiner Rede sagte Marcel Huber: „Mir ist wichtig, dass wir nie vergessen dürfen, wo wir herkommen und deshalb müssen wir bei unseren Grundsätzen bleiben. Es ist unser Auftrag, dass Bayern so erfolgreich und liebenswert bleibt“. Am Ende wurde noch das Lied der Bayern von der Blaskapelle gespielt und miteinander gesungen.

Ludwig Stuffer

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