Konzession für Regionalbuslinie beantragt

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Waldkraiburg - Bisher fahren die Stadtwerke nur den Waldkraiburger Stadtbus. Jetzt hat die GmbH bei der Regierung von Oberbayern erstmals eine Konzession für eine Regionallinie, Kraiburg-Waldkraiburg-Ampfing, beantragt.

"Wir wollen einen Impuls für den öffentlichen Nahverkehr setzen und in einem nächsten Schritt eine Weiterentwicklung des Stadtbusses erreichen", begründet Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Weigl den Konzessionsantrag bei der Regierung von Oberbayern. Im Mai hatte die GmbH ihren Antrag bei der Regierung eingereicht, wo nun das Anhörungsverfahren läuft, an dem Gemeinden und Busunternehmen beteiligt sind.

Eine der Voraussetzungen für eine Konzession ist der Beitritt zur Verkehrsgemeinschaft Landkreis Mühldorf, in der derzeit acht Verkehrsunternehmen zusammenarbeiten, und damit verbunden die Anerkennung von Gemeinschaftstarifen mit der Bahn, etwa dem Bayern-Ticket. In seiner jüngsten Sitzung hat der Aufsichtsrat der Gesellschaft nach Weigls Worten den Beitritt für den Fall beschlossen, dass den Stadtwerken die Konzession zugesprochen wird, die bislang die bahneigene RBO Regionalbus Ostbayern GmbH hatte. Die neue Konzession wird laut Weigl ab Herbst 2009 erneut für acht Jahre vergeben.

Für den Fall, dass die Konzession der städtischen GmbH erteilt werden sollte, macht der Geschäftsführer den Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs Hoffnungen auf eine Verbesserung der Verbindungen von Waldkraiburg nach Kraiburg und vor allem zum Bahnhof in Ampfing. Auf der Basis des bisherigen Fahrplans soll das Kursangebot um "einige zusätzliche Kurse" erweitert werden. In einem nächsten Schritt sei die Einbindung der Linie in den Stadtbus geplant.

hg/Mühldorfer Anzeiger 

Rubriklistenbild: © www.stadtwerke-waldkraiburg.de

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