Kinder aus dem Volk retten Prinz

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Ein buntes Programm für die Familie: Kinder konnten sich in verschiedenen Disziplinen messen, etwa im Sackhüpfen. Das rechte Bild zeigt einen Teil der Modenschau. Am kommenden Samstag und Sonntag ab 15 Uhr weilt die Wolfskönigin noch einmal am Schlossberg.

Kraiburg - Ein Spektakel für die ganze Familie bot der Verein "Equo Vadis" auf dem Kraiburger Schlossberg. Das Publikum war von der "Wolfskönigin" begeistert.

Mit dem Theater "Die Wolfskönigin", einem Ritterturnier, einer Demonstration im berittenen Bogenschießen und einer Mittelalter-Modenschau war am Wochenende eine Menge geboten.

Ritterturnier und Wolfskönigin in Kraiburg

Ohne das Volk - also die Zuschauer - die kräftig mitfieberten bei dem Stück "Die Wolfskönigin", das als Mitmachtheater konzipiert war, wäre der kleine Prinz Heinrich (Dominic Hartlmaier) nicht zu retten gewesen.

Die Wolfsreiter der bösen Wolfskönigin - dargestellt von der Schauspielerin Nina Bernhart - hatten den Prinzen entführt und mit Hilfe eines alten Ritualdolches und dem Blut des Adelssprosses wollten sie ihr zu mehr Macht und ewiger Jugend verhelfen. Weil aber der Dolch in die Hände der guten Ritter und Damen samt Prinzenmutter (Andrea Gansow) fällt, wird ein Turnier ausgetragen, um einen Austausch zu erwirken.

Am kommenden Samstag und Sonntag ab 15 Uhr weilt die Wolfskönigin noch einmal am Schlossberg.

Beim Turnier musste Geschick bewiesen werden, etwa im Ringestechen. Dabei halfen Zuschauer aus dem Publikum mit und hielten die Ringe, die sich die Reiter mit der Lanze angelten. Oder beim Verlesen einer Geschichte sollten die "wilde Horde" (Kinder), die "holden Maiden" (Frauen) und die "wackeren Recken" (Männer) aufstehen und jubeln, knicksen oder sich verbeugen, wenn das entsprechende Stichwort ertönte. Und so half das Publikum, vor allem aber die Kinder, mit, das Turnier gegen die Wolfsreiter zu gewinnen. Die Idee zu dem gelungenen Spektakel stammt von Simone Wolters, die auch die gute Zauberin "Nimue" mimte. Sie schrieb das Stück und trainierte die Tiere - neben Pferden spielte ein Hund mit. Es war auch ein "Pas de Trois" der Pferde zu sehen, eine ungewöhnliche Kunst des Dressurreitens. Regie führte bei dem Mehrgenerationenprojekt, bei dem Darsteller im Alter von vier bis 70 Jahre mitwirkten, die Theaterpädagogin Diana Fürstenberger.

Um das Programm abzurunden, gab es eine Kinderanimation mit kleinen Turnieren, etwa im Sackhüpfen oder in der Disziplin Kissenschlacht. Außerdem demonstrierten Beate und Rainer Hohenadler als "Mongolensturm" die Kunst des berittenen Bogenschießens.

Weiters gab es noch einen Ritterschaukampf zu sehen sowie eine mittelalterliche Modenschau. Maria Gründl zeigte dabei Reitkleider und mittelalterliche Gewänder verschiedener Epochen.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

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