Bis zur Jahreswende soll's fertig sein

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Die Arbeiten an der Freitreppe zum Rathaus sollen spätestens bis zum Christkindlmarkt abgeschlossen sein. Der Großteil der Teilsanierung spielt sich im Untergrund ab, wo aus Sicherheitsgründen mehr Stützen als ursprünglich angenommen saniert werden müssen. Bis zur Jahreswende soll dieser Teil der TIefgarage wieder geöffnet werden.

Waldkraiburg - Wie so oft bei Sanierungsarbeiten, so sind auch im Zuge der Teilsanierung der Tiefgarage unter dem Rathaus zusätzliche Schäden offenbar geworden.

Der Kostenrahmen von 330000 Euro soll dadurch aber ebenso wenig wie der Zeitplan überschritten werden.

Schaffen die das noch bis Weihnachten? Diese Frage wird zurzeit immer wieder von Passanten gestellt, die an der Baustelle am Rathausplatz haltmachen. Aller Voraussicht nach schaffen sie es. "Noch ist alles im Zeitplan", sagt Manfred Brenninger von der Stadtbau GmbH, die die Maßnahme im Auftrag der Stadt durchführt. Nur ein starker Wintereinbruch könnte die Arbeiten in der Tiefgarage über die Jahreswende hinaus verzögern. Um mit der Maßnahme noch heuer fertig zu werden, laufen alle Arbeiten zeitgleich. Aus diesem Grund ist seit Anfang November auch ein großer Teil der Garage gesperrt und die Zufahrt nur über die Berliner Straße möglich.

Sogar schon bis Ende dieses Monats, auf alle Fälle aber rechtzeitig bis zum Christkindlmarkt, sollten laut Brenninger sämtliche Arbeiten im obereren Bereich der Tiefgarage abgeschlossen sein. Dazu zählt insbesondere die provisorische Sanierung der Freitreppe zum Rathaus. Dort wird eine neue Betonschicht aufgetragen, die Stufen wieder angebracht und die Fugen geschlossen, sodass die Treppe wieder gefahrlos benutzt werden kann.

Dabei handelt es sich um eine provisorische Maßnahme. Eine umfassende Sanierung, die das Grundproblem des ständigen Wassereintrags in das Tiefgaragengebäude behebt, konnte die Stadt aber heuer aufgrund ihrer Finanzlage nicht schultern. Im Zuge der Sanierung sei sehr deutlich geworden, dass diese Generalsanierung nicht mehr allzu lange hinausgeschoben werden darf, wenn die Folgekosten nicht weiter ansteigen sollen, so Stadtbau-Geschäftsführer Hermann Karosser. Der Rathausvorplatz stehe im Grunde unter Wasser.

Das ständige Befahren des Platzes mit schweren Fahrzeugen ist regelrecht Gift und verschärft die Schäden immer weiter. Karosser: "Selbst für die Stretchlimousine, die zur Hochzeit rauffährt, ist der Platz nicht geeignet."

Der Großteil der laufenden Arbeiten spielt sich im Untergrund ab. Am weitesten fortgeschritten ist bei der Sanierung nach Dringlichkeit der Bereich an der Oststraße. Alle Stützen sind dort bereits behandelt und neu aufgebaut. Nur Beschichtungs- und Malerarbeiten stehen dort noch aus.

Im Bereich unter dem Rathaus sind mehr Stützen durch Chlorid belastet als zunächst angenommen. Statt 24 müssen 36 Stützen aus Sicherheitsgründen saniert werden. Auch zusätzliche Schäden am Estrich müssen behoben werden.

Der Kostenrahmen von 330000 Euro werde aber nicht überschritten, so Brenninger. Das liegt daran, dass die Ausschreibungsergebnisse unter den erwarteten Kosten lagen. Zum anderen hat sich nach weiteren statischen Prüfungen herausgestellt, dass Notunterstützen während der Bauzeit nicht erforderlich sind.

Den Austausch von Baumstämmen, die schon vor einiger Zeit als Stützen eingezogen wurden, sehen die Techniker laut Hermann Karosser nicht als notwendig an. Ob sie durch Stahlträger ersetzt werden, muss nach Finanzlage am Ende der Maßnahme entschieden werden.

Noch eine gute Nachricht: Die lärmintensiven Arbeiten mit dem Kompressor sind laut Brenninger so gut wie abgeschlossen.

hg/Mühldorfer-Anzeiger

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