Hallenbad: Dringend, aber zu teuer

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Als mögliche Lösung im Gespräch: Das Hallenbad im Berufsbildungswerk Waldwinkel.

Waldkraiburg - Beim Sportgespräch mit der CSU wurde wieder deutlich, wie dringend das Anliegen der Vereine ist, ein Hallenbad zu bekommen.

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"Das ist eine Kostenfrage", wurde CSU-Fraktionsvorsitzender Anton Sterr nicht müde zu betonen. Die Stadt wolle das Schulschwimmen auch voranbringen. Vor allem im Hinblick auf die Nichtschwimmer-Zahlen bei Grundschulkindern. Das Peters-Bad könne ab Mitte Oktober von den Vereinen wieder genutzt werden - diese Saison sei gesichert. Die zwei Wochen Verzögerung lägen daran, dass die Heizung umgebaut werde.

Die Stadt prüfe auch die Möglichkeit einer Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Waldwinkel. Dort liege das stillgelegte Hallenbad aus Kostengründen brach.

Alexandra Reisegast, die in ihrer Funktion als Vertreterin für die Piranhas sprach, sagte, Waldwinkel sei eine gute Lösung, aber nicht optimal. Ihr gefalle nicht, die reiche Gemeinde Aschau zu finanzieren, die ihr Geld horte.

Sterr hielt dagegen, dass das Bad ja nicht der Gemeinde, sondern dem Berufsbildungswerk gehöre.

Die bloße Wiederinbetriebnahme koste 160000 Euro, dazu kämen die laufenden Kosten. Bürgermeister Siegfried Klika fügte hinzu, ein Hallenbad-Neubau würde die Stadt etwa 30 Millionen Euro kosten und Sterr sagte, ein reines Schulschwimmbecken ohne Umkleide und jährliche Betriebskosten würde allein an die drei Millionen Euro verschlingen.

Er appellierte an Reisegast als Stadträtin. "Sie kennen doch die finanzielle Situation. Ein Hallenbad ist einfach nicht drin", so der Fraktionsvorsitzende.

Und Klika fügte hinzu, "vielleicht schaut die Welt ja in zehn Jahren wieder anders aus - auch in Verbindung mit der Geothermie". Einen Parallelbetrieb mit Peters und BBW-Bad werde es nicht geben, so Sterr. "Entweder, oder!".

kla/Mühldorfer Anzeiger

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