Grundsteinlegung für neues Seniorenheim

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
"Beton marsch", sagte Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber (rechts) bei der Grundsteinlegung für die neue Seniorenresidenz "St. Mechthild". Doch zuvor legte Herbert Schiessl (Dritter von links), Gesellschafter des Bauträgers "wob" eine Rolle ins Fundament, die eine aktuelle Zeitung der Waldkraiburger Nachrichten sowie Salz, Baupläne und ein 1-Cent-Stück enthielt. Sie wurde einbetoniert. Mit auf dem Bild (von links) Franz Wax (wob), Oberregierungsrätin Holzner, Dr. Zimmermann (MdL), Fritz Obholzer (wob) und Bürgermeister Klika.

Waldkraiburg - Mit der Grundsteinlegung beginnt die offizielle Bauphase für das Seniorenheim "St. Mechthild" auf dem Areal "Drei Eichen" zwischen Diesel- und Siemensstraße. 14 Millionen Euro werden dafür investiert und dabei 126 Pflegeplätze geschaffen.

Die "wob Seniorenimmobilien" aus Gründwald investiert 14 Millionen Euro am Standort Waldkraiburg. 126 Pflegeplätze sollen entstehen.

"Goethes Anspruch an ein Gebäude sind der rechte Fleck, dass es wohlgegründet und vollkommen ausgeführt ist", sagte Herbert Schiessl, Gesellschafter der "wob Immobilien GmbH" aus Grünwald bei der feierlichen Grundsteinlegung, zu der neben den Honoratioren auch die Handwerker und die Bevökerung eingeladen wurden - auch zum anschließenden Schmaus im eigens aufgestellten Festzelt.

Zwei der Anforderungen habe man erfüllt, so Schiessl, der sagte, dass Waldkraiburg sich um seine älteren Bürger kümmere und eine Zukunftsvorsorge treffe, in dem der Weg für das Projekt geebnet wurde. Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber erinnerte an die demographische Entwicklung, sagte, die Menschen leben heute länger und seien länger fit, was neue Wohnformen erfordere. Das Haus "St. Mechthild" biete diese, schließlich könne man aktiv und selbstbestimmt dort in Apartments leben und bekomme die Unterstützung und Versorgung, die man brauche.

Dr. Thomas Zimmermann (MdL), Vorsitzender des Bayerischen Landesgesundheitsrates meinte, auch in der Fläche, müsse etwas für die Senioren entstehen. Und zwar unter dem Motto "Dem Leben nicht Alter, sondern dem Alter Leben geben". Eine adäquate Versorgung sei auch von politischem Interesse.

Oberregierungsrätin Claudia Holzner war in Vertretung für Landrat Georg Huber gekommen. Ältere Herrschaften hätten für ihren Lebensabend folgende Wünsche: Selbstbestimmung, Teilhabe am Leben und möglichst lange zu Hause wohnen. Der Landkreis sei froh, dass hier "Zukunft gestaltet wird für die älter werdende Gesellschaft". Und sie ergänzte Goethes Spruch um einen Faktor: "Auf die Menschen kommt es an".

Bürgermeister Siegfried Klika sagte, jede Kommune wolle jung und dynamisch sein, komme aber nicht umhin, sich mit der demographischen Entwicklung auseinanderzusetzen. Er sprach die Arbeitsplätze an, die hier entstehen, im "Dienstleistungsstaat Deutschland".

Der katholische Pfarrer Garmaier und Diakon Fred Keilhauer für die evangelische Gemeinde sprachen den Segen für das Bauvorhaben und für die Menschen, die daran beteiligt sich, für andere Menschen etwas Gutes entstehen zu lassen - auch vom kleinen Handwerker bis zum Pfleger.

Die Bürger, die gekommen waren, konnten sich über das neue Altenwohn- und Pflegeheim informieren. Die Leitung des Hauses obliegt der VitaliS Gesellschaft für soziale Einrichtungen mbH, die mehrere Senioreneinrichtungen in Deutschland betreibt.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

Zurück zur Übersicht: Region Waldkraiburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser