Netzsch: Spatenstich für neue Hallen

  • schließen
  • Weitere
    schließen
Beim symbolischen Spatenstich (von links): Hisham Kamal, Leiter des Technikums, Gesellschafter Christian Netzsch, Geschäftsführer Jens Niessner, Martin Kalleder vom Ingenieurbüro Haumann & Fuchs, Gesellschafterin Claudia Netzsch, Produktionsleiter Christoph Böhnisch, Thomas Größlinger von der Baufirma Palitza und Bürgermeister Siegfried Klika.
+
Beim symbolischen Spatenstich (von links): Hisham Kamal, Leiter des Technikums, Gesellschafter Christian Netzsch, Geschäftsführer Jens Niessner, Martin Kalleder vom Ingenieurbüro Haumann & Fuchs, Gesellschafterin Claudia Netzsch, Produktionsleiter Christoph Böhnisch, Thomas Größlinger von der Baufirma Palitza und Bürgermeister Siegfried Klika.

Waldkraiburg - Symbolischer Spatenstich für ein millionenschweres Projekt: Schon im nächsten Jahr will die Firma Netzsch in ihre neuen Räumlichkeiten an der Geretsrieder Straße einziehen.

Mit einem ehrgeizigen Ziel geht die Firma Netzsch Pumpen & Systeme in das nächste Jahr. Schon im Juni 2013 soll der Betrieb in einem neuen Technikum und in einer neuen Halle für Elastomertechnik auf dem Werksgelände an der Geretsrieder Straße beginnen. Gestern war symbolischer Spatenstich für die Millionen-Investition.

Gesellschafter, leitende Mitarbeiter des Unternehmens, die Vertreter der beteiligten Firmen und Bürgermeister Siegfried Klika kamen am Vormittag auf dem Firmengelände zusammen, um den Startschuss für das Bauprojekt zu geben. Geschäftsführer Jens Niessner lobte die unbürokratische Unterstützung durch die Stadt und hob hervor, dass die Gesellschafter des Unternehmens mit der Investitionsentscheidung ein Bekenntnis zum Standort Deutschland und Waldkraiburg ablegen. Wie Niessner so betonte auch Planer Martin Kalleder, dass die Baumaßnahme mit lokalen Firmen umgesetzt wird. Bürgermeister Siegfried Klika, der die Genehmigung für den ersten Bauabschnitt zu dem Termin mitbrachte, freute sich über die Investitionsentscheidung.

Die Gebäude, die als Erweiterung des Werks II an der Geretsrieder Straße 1 entstehen, geben Neuentwicklung und Innovation in der Pumpentechnologie den nötigen Raum. Aus der Position des Weltmarktführers für Exzenterschneckenpumpen heraus baut Netzsch nun seine Position als Komplettanbieter für verschiedene Verdrängerpumpentypen und Systeme weiter aus.

Das Werk II wird dazu um eine 4800 Quadratmeter große Halle für die Elastomertechnik und um ein Technikum mit 1000 Quadratmetern erweitert. In dieser Halle sollen in Zukunft unter anderem die technisch komplexen Elastomerteile für die TORNADO Drehkolbenpumpen hergestellt werden. Das Technikum wird der "Think Tank", in dem das passende kreative und technisch moderne Umfeld für die Entwicklung neuer Produkte geschaffen wird. Kunden und Interessenten können sich hier für sie neu entwickelte und gebaute Pumpen anschauen und bei der Fertigungsabnahme dabei sein.

Die reine Bausumme beträgt laut Christoph Böhnisch, Produktionsleiter der Elastomerhalle, rund sieben Millionen Euro, inklusive Maschinen liegt das Investitionsvolumen bei neun Millionen Euro. Etwa 35 Arbeitsplätze werden in der Produktionshalle entstehen.

Derzeit können im Stammsitz Waldkraiburg bis zu 150 Pumpen pro Tag gefertigt werden. Hinzu kommt die Fertigung von Original-Ersatzteilen und Komponenten für die anderen vier Werke weltweit. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 12700 Pumpen. In Waldkraiburg sind derzeit nahezu 500 Mitarbeiter beschäftigt.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

Zurück zur Übersicht: Region Waldkraiburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser