Kurios: Allah-Fisch für soziales Projekt

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Waldkraiburg - Die Geschichte von Jürgen Fechner und seinem Allah-Fisch ist kurios. Vor einigen Wochen starb der Fisch und soll präpariert und in eine kleine Moschee eingebaut nach seinem Tod teuer verkauft werden. *Video*

Der besondere Fisch scheint in das Leben von Jürgen Fechner verwoben zu sein, als wäre es Schicksal. Wie der Waldkraiburger berichtet, habe ihm schon ein Aborigini in Australien vor vielen Jahren vorausgesagt, dass er den Allah-Fisch erhalten werde.

Es handelt sich um einen Pfauenauge-Buntbarsch, der links und rechts am Bauch die arabischen Zeichen für Allah und Mohammed trägt. Diesen besonderen Fisch bekam Fechner von Arabern, die vor einigen Jahren in seinen Aquaristik-Geschäft in Waldkraiburg kamen und ihm auftrugen, er solle den Fisch verkaufen. „Ich habe schon damals Pläne für ein Fachpflege-Sanatorium für junge Menschen gehabt. Das Geld für den Fisch hätte in das Projekt fließen sollen“, so der Waldkraiburger. Über eine Million Euro soll der Fisch wert gewesen sein, es gelang Fechner aber nicht, ihn an den Mann zu bringen.

Vor einigen Wochen ist der Allah-Fisch gestorben, er soll aber auch nach seinem Tod noch Geld bringen. „Ich habe ihn nach Österreich zum Präparieren gebracht. In einem halben Jahr ist er fertig, dann lasse ich ihn in eine kleine Moschee einbauen, die ich ebenfalls in Auftrag gegeben habe.“ Das Bauwerk will Fechner noch vergolden lassen und dann in Dubai versuchen, es zu verkaufen. Sollte es ihm gelingen, wird er mit dem Geld weiter seine Pläne für das Sanatorium verfolgen.

Lesen Sie mehr in der Samstags-Ausgabe der Waldkraiburger Nachrichten.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © amu

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