Willkommener Endspurt des Sommers

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Die Sahara-Hitze ist vorbei, jetzt ist es schwül-heißes Wetter, das vor allem in dieser Woche noch zum Baden einlädt, und das bei Temperaturen um die 26 und 27 Grad Celsius, wie das Smartphone in der Hand von Helmut Perzlmeier zeigt. Ein willkommener Endspurt des Sommers, auch wenn bisweilen mit Gewittern zu rechnen ist.

Neumarkt-St. Veit - Erst die trockene Sahara-Hitze und jetzt die tropische Schwüle: Dem Neumarkt-St. Veiter Freibad beschert das seit einigen Tagen Rekordbesuche.

"Bislang ein Super-August. Aber insgesamt ein durchschnittliches Freibadjahr", fasst Bademeister Helmut Perzlmeier die bisherige Badesaison zusammen. Diese neigt sich allmählich dem Ende zu. Bis zum Schulstart hat das Bad noch geöffnet.

"In der Regel haben wir bis zum letzten Ferienwochenende geöffnet. Sollte die Hitze aber weiterhin anhalten, ist es gut möglich, dass noch eine Woche dran gehängt wird", erklärt Bademeister Perzlmeier. Mit geschultem Blick kontrolliert er Tag für Tag die beiden großen Becken vom Turm aus. "Je mehr Besucher wir haben, umso mehr sind die Bademeister natürlich gefordert" erzählt Perzlmeier.

Bei Stoßzeiten sei es dann durchaus erforderlich, dass beide Bademeister anwesend seien. Sollte es zu einem Vorfall in einem der großen Becken kommen - vier Augen sehen doch mehr als nur zwei. "Heuer aber war dies glücklicherweise nicht der Fall", blickt Perzlmeier erleichtert zurück. Das Einzige, was es zu versorgen galt, waren kleinere Wunden oder Insektenstiche. "Pflasterlsachen halt".

Zurückblickend auf die bisherige Badesaison spricht der Bademeister von einem durchschnittlichen Jahr. Etwa 31000 Besucher, schätzt er, hätten den Sprung ins kühle Nass an heißen oder auch nicht so heißen Sommertagen seit der Öffnung des Bades im Mai gewagt. "Wir hatten schon mal 45000, aber schon weit weniger mit etwa 20000 Badegästen", relativiert Perzlmeier. An Spitzentagen sei es durchaus möglich, dass bis zu 1100 Badegäste pro Tag ins Freibad strömten.

Kommen Drehkreuz und Kassenautomat?

Allzu genaue Angaben seien auch heuer nicht möglich, zumal die Kontrolle am Eingang nachbesserungswürdig sei. Das verhehlt auch Thomas Menzel von der Stadtkämmerei nicht. Die Rechnungsprüfung hatte bereits auf diesen Mangel hingewiesen, Verbesserungen angemahnt. Und die Stadtverwaltung hat reagiert. Nach Angaben von Thomas Menzel sei angedacht, den Eingangsbereich nächstes Jahr mit einem Drehkreuz und einem Kassenautomaten zu versehen. "Angebote dafür haben wir bereits eingeholt. Das Thema wird voraussichtlich in der Oktobersitzung des Neumarkter Stadtrates auf die Tagesordnung kommen", kündigt Menzel an. je

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