Teilnehmerrekord trotz der miesen Wetterlage

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Stetten - Zum 8. Mal luden die Altschützen Stetten zu einem Bulldog- und Oldtimertreffen ein.

Trotz unsicherer Wetterlage fanden sich im Laufe des Vormittags 175 Veteranen auf zwei und vier Rädern in Stetten ein, wo die Gastgeber bereits zu Weißwürsten einluden.

Damit wurde der Teilnehmerrekord von 2004 eingestellt. Am Parkplatz beim Gasthaus Roßkothen konnten Motorräder und Pkw besichtigt werden (Bild links), auf der Wiese gegenüber waren die Traktoren aufgereiht. Nach der Anmeldung erhielt jeder Teilnehmer ein Datenblatt für sein Fahrzeug, so dass sich die Besucher über Alter, Bezeichnung und Leistung der Fahrzeuge sowie die Herkunft ihrer Besitzer informieren konnten. Man sah in vielen Stunden mühsam originalgetreu restaurierte Bulldogs und daneben vor sich hinrostende, wie Monsignore Alois Holzner einst meinte, "richtige Oldtimer". Eicher, Fendt, Lanz, Hannomag, Hatz, Kramer und andere PS-schwache Schlepper sind Zeugen einer Zeit als es noch viele kleine Nebenerwerbslandwirte gab.

Bulldog- und Oldtimertreffen in Stetten

Bei einem "Schrauberwettbewerb" galt es für Viererteams einen Bulldog, bei dem Räder und Kühlerhaube abmontiert waren, möglichst schnell wieder zusammenzubauen (Bild rechts). Sieger und damit Gewinner von 30 Liter Bier wurden die "Grammes". Als Zweiter sicherten sich die "Maxinger" einen Verzehrgutschein über 20 Euro. Ein Verzehrgutschein über 10 Euro ging an die "Gangkofner Bulldogfreunde".

Große Begeisterung rief Hans Wimmer aus Altmühldorf hervor, der mit dem Modell einer dampfgetriebenen Dreschmaschine angereist war und den Besuchern "Dreschen wie vor hundert Jahren" vorführte. Um 13.30 Uhr setzte sich eine lange Fahrzeugschlange in Bewegung, die Bürgermeister Sebastian Winkler mit einem Eicher anführte. Stadtpfarrer Franz Eisenmann segnete die Fahrzeuge beim Start und bildete unter großem Applaus die Nachhut bei der großen Rundfahrt. Josef Wimmer führte zum Abschluss die Preisverteilung durch. Den Preis für den ältesten Bulldog erhielt mit einem Lanz HN3 Franz Aman aus Neumarkt-St. Veit.

Siegi Thalhammer aus Aschau am Inn fuhr mit einem Mercedes Benz 220 S Coupe den ältesten Pkw und das D-Rad R11 von Josef Bürger aus Unterdietfurt war das älteste Motorrad. Mit 60 Kilometern die weiteste Anreise mit einem Bulldog hatte Reinhard Rumswinkler aus Hart/Chieming auf sich genommen. Den Preis für den stärksten Verein erhielten wieder die Bulldogfreunde Gumattenkirchen. Bei Kaffee und Kuchen klang das Fest aus bevor ein heftiger Regenschauer Stetten erreichte.

Mühldorfer Anzeiger

Zurück zur Übersicht: Region Neumarkt-Sankt Veit

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser