Rottalia: Neuwahlen und kein neuer Präsident in Sicht

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Neumarkt-St. Veit - "Was wohl die Zukunft bringen mag?", scheint sich Elli Hellfeuer, Präsidentin der Rottalia Faschingsgesellschaft von Neumarkt-St. Veit zu fragen bei ihrem Blick in die Kristallkugel - ein Schnappschuss, der von den letzten Wadlbeißerauftritten vor zwei Jahren stammt.

Doch momentan gibt es keine Antworten. Weder darauf, ob es jemals wieder Wadlbeißerauftritte geben wird, noch, ob die Basis dafür, der Fortbestand der Faschingsgesellschaft, gesichert ist. Denn wenn am kommenden Donnerstag, 11. November, die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ansteht (20.11 Uhr, Gasthaus Trager), dann wird Elli Hellfeuer ihr Amt zur Verfügung stellen. Nachvollziehbare persönliche und familiäre Gründe nennt die Hörberingerin, die erst vor drei Jahren das Präsidentenamt von Peter Heiß übernommen hatte, für ihren Rückzug.

Hellfeuer berichtet von Versuchen, die Neumarkter Vereine an einen Tisch zu bringen, um aus deren Reihen einen möglichen Nachfolger zu finden. Auch Einzelpersonen habe das Präsidium angesprochen - bislang jedoch waren sämtliche Bemühungen vergebens, erzählt die Präsidentin. Sie befürchtet, "dass wir die Wahlen nicht brauchen, da wir leider keinen neuen Vorstand haben. Es kann nun sein, dass alles auf eine Auflösung des Vereines rausläuft". Sie wünscht sich: "Vielleicht findet sich noch bis zur Versammlung jemand, der den traditionellen Faschingsverein weiterführt."

 Interessenten sollten sich nicht scheuen, die Versammlung am Donnerstag zu besuchen, um der Faschingsgesellschaft vielleicht doch noch eine Zukunftsperspektive zu geben. Zumal der Verein Großes vorhatte für 2013. Dann nämlich wollte die Rottalia den "Boarisch Hiasl" wieder aufführen. Schade, wenn es beim Wunsch bleiben würde.

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