Gemeinderat hat Entscheidung für 3,5 Hektar große Fotovoltaikanlage vertagt

Patt bei Freiflächenanlage

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Auch auf Schönberger Gemeindegebiet besteht seitens eines Privatinvestors der Wunsch nach einer Freiflächen-Fotovoltaikanlage. In der jüngsten Sitzung wurde dem Bauherrn das Votum noch mit einem 4:4 verweigert.

Schönberg (MA) - Dem Schönberger Gemeinderat lag in der jüngsten Sitzung eine Anfrage zur Errichtung einer Freiflächenfotovoltaikanlage bei Grabing, Gemarkung Aspertsham, nördlich des Hausbergerholzes vor.

Nach einem Schreiben des bayerischen Innenministeriums vom 19. November 2009 sind solche Anlagen im Außenbereich nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. In jedem Fall sei die Aufstellung eines Bebauungsplanes und damit auch in der Regel die Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich.

Zudem werden solche Anlagen nur auf belasteten Flächen genehmigt, die auch sonstige Belange, etwa naturschutzfachlicher Art, nicht beeinträchtigen. Der Standort in der Gemarkung Aspertsham ist nur dann geeignet, wenn sich andere geeignete Standorte in der Gemeinde nicht nachweisen ließen. Mit einem Abstimmungsergebnis von 4:4 Stimmen lehnte der Gemeinderat diese Anfrage auf Errichtung dieser Freiflächenfotovoltaikanlage, die eine Größe von 3,5 Hektar haben soll, ab. Bürgermeister Lantenhammer regte an, diesen Tagesordnungspunkt in der nächsten Sitzung noch einmal aufzugreifen, da ein ähnliches Projekt in der Gemeinde Bodenkirchen realisiert werden soll, die Entscheidung der höheren Landesplanungsbehörde von Niederbayern noch ausstehe, diese aber abgewartet werden soll.

In dieser Sitzung gab Bürgermeister Lantenhammer auch einen Sachstandsbericht zum geplanten Anbau eines Feuerwehrgerätehauses am Schulhaus ab. Der vom Architekturbüro Georg Mayerhofer erstellte Bauvorplan fand im Gremium große Zustimmung. Der Baubeginn dieses Bauvorhabens wird aber sicherlich nicht stattfinden, solange die Projekte Kreisverkehr Brodfurth und Geh- und Radwegbau nicht abgeschlossen sind.

ann/Mühldorfer Anzeiger

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