Vierter Tag: Ankunft in Caneva!

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Neumarkt-St. Veit/Caneva - Am Freitag ging es auf zur vierten Etappe! OVB-Redakteur Josef Enzinger fährt selber mit und berichtet vom Kampf mit Höhenmetern und Lkw-Abgasen. *Neue Bilder*

Der vierte Tag hatte es nochmal in sich: Nach nur zehn Kilometern auf dem Weg zum Passo Staulanza braute sich ein unglaubliches Gewitter zusammen. Blitze schlugen neben uns ein, schnell alle in die Begleitfahrzeuge, bevor das Unwetter dann richtig los ging. Hagel setzte der Fahrt zunächst ein jähes Ende, außer für Heinz Unterhuber, der seine Fahrt akribisch fortsetzte, 50 Kilometer durch Hagel und regen fuhr – auch weil er den Anruf des Sammelfahrzeuges nicht hörte ( er hatte sein Hörgerät schlichtweg nicht eingeschaltet). Der Titel des Regenkönigs hatte er auf jeden Fall sicher.

Nach dem Unwetter setzte der Troß seine Fahrt – heute standen 140 Kilometer bis zum Zielort Caneva auf dem Programm – fort. Über den Passo San Oswaldo durch Geisterstädte weiter zum Passo Piancavallo - ein Traumpass, insgesamt 900 Höhenmeter auf 12 km, der krönende Abschluss einer tollen Radfahrt, die insgesamt über 450 Kilometer führte mit insgesamt 8600 Höhenmetern. Ich selbst kam auf 530 Höhenmeter nach der gestrigen Zwangspause, bin sehr stolz, dass ich insgesamt auch 400 Kilometer Wegstrecke auf dem Rad zurückgelegt habe – und das, obwohl ich bis vor vier Monaten noch auf keinem Rennrad gesessen bin. Auf jeden Fall bin ich infiziert vom Virus, werde weiterfahren.

Die vierte Etappe:

Die vierte Etappe nach Caneva

Nicht zuletzt aufgrund des sehr emotionalen Finales: Letzte Abfahrt vom Piancavallo. Mit über 50 Sachen geht es bergab und schon lauern auf der Wegstrecke Radler von Meschio, des italienischen Radfahrvereins, um uns abzuholen. Sie reihen sich im Schlusspurrt ein und gemeinsam geht es runter zum Treffpunkt. Auch die Schönberger Delegation, die erst gestrn morgen von Schönberg aus gestartet war, schließt sich an, optimales Timing!

Die ganze Tour:

Mit den Bürgermeistern Andrea Gava (Caneva) und Erwin Baumgartner (Neumarkt) werden schließlich noch die letzten 17 km nach Caneva zurückgelegt. Dort dann frenetischer Empafang vor dem Rathaus. Wir haben es geschafft, sind glücklich – und das soll heute noch ausgiebig gefeiert werden. Morgen geht es mit den Radlerfreunden aus Caneva auf Tour, wir sind gespannt.

Josef Enzinger (Neumarkter Anzeiger)

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