Im Neumarkter Bauausschuss

"Positive Signale" für weiteren Umbau des Tragerwirts

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Noch 2010 feierte Resi Trager ihr 50-jähriges Jubiläum als Wirtin im Tragerwirt.

Neumarkt-St. Veit - Zuletzt war wegen gegensätzlicher Positionen von Denkmalamt und Investor nicht viel voran gegangen. Nun scheinen die Differenzen aber ausgeräumt.

Bis zum Schluß hatten die Neumarkter um den Tragerwirt gekämpft. Es formierte sich sogar eine Facebook-Gruppe mit über 500 Unterstützern, die das Aus 2015 nicht hinnehmen wollten. Doch es half alles nichts. Die Pläne des Eigentümers, die Traditionsgaststätte in ein Geschäftshaus umzuwandeln und und an die Rottaler Volksbank-Raiffeisenbank verpachten konnten auch so nicht verhindert werden. 

Derzeit wird das Gebäude entkernt, zeitgeschichtlich aufgearbeitet und Funde dokumentiert. Wegen gegensätzlicher Positionen von Denkmalamt und Investor ging aber zuletzt nicht viel voran. Wie der Mühldorfer Anzeiger schreibt, berichtete Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses von einem Treffen im Landesamt für Denkmalpflege in München. 

Es habe ein „sehr konstruktives Gespräch" zwischen Investor, Immobilieneigentümer und Vertretern des Landesamtes gegeben. Auch Mathias Pfeil, Generalkonservator am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, bestätigte auf Anfrage der Zeitung, dass es "keine grundsätzlichen Schwierigkeiten mehr geben dürfte“. 

Aus dem Archiv:

Das Wirtshaussingen beim Tragerwirt

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