Mehr Platz für mehr Kinder

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Weil der bisherige katholische Kindergarten an der Badstraße nicht mehr den baulichen Anforderungen eines modernen Kindergartens mit Krippenplätzen entspricht, soll nun ein neuer entstehen. Der Träger schlägt dieses Grundstück am Kirchenweg vor.

Neumarkt-St. Veit - In Neumarkt wird ein neuer katholischer Kindergarten gebaut. Dafür hat die Diözese jetzt grünes Licht gegeben. Und auch ein passendes Grundstück scheint bereits gefunden.

Auf Pfarrer Franz Eisenmann wartet in den nächsten Monaten viel Arbeit. Doch wenn alles läuft wie geplant, entsteht um die Stiftskirche St. Veit bald ein kirchliches Zentrum - mit Stiftskirche, Kloster, Kindergarten und Kinderkrippe.

Bislang gibt es nur die Bauvoranfrage der Kirche an die Stadt, ob auf dem Grundstück unterhalb des Parkplatzes am Kirchenweg der neue Kindergarten gebaut werden darf. Problem: Der fragliche Bereich ist noch nicht im Flächennutzungsplan der Stadt enthalten. Eisenmann: "Derzeit laufen die Verhandlungen mit dem Baureferat." Sollte eine Verständigung mit der Stadt zustande kommen, müsste anschließend auch noch das Landratsamt sein Okay geben.

Der Besitzer des Grundstücks ist die Kirche. Und die hat laut Eisenmann bereits vor eineinhalb Wochen signalisiert: Der Kindergarten darf gebaut werden, weiter unter katholischer Trägerschaft stehen und die Erzdiözese wird ihren Anteil zahlen. Einzige Bedingung: Die Einrichtung für Kindergarten und Krippe muss auf einem kirchlichen Grundstück gebaut werden, Fläche soll dafür nicht gekauft werden.

Eisenmann: "Von der Fläche am Kirchenweg würden wir vom Erzbistum so viel kriegen, wie wir für den Kindergarten brauchen." Für ihn ist der Standort am Kirchenweg daher "eigentlich ideal", zumindest ist er nun auf jeden Fall "unsere erste Option."

Dass die Diözese ihre Einwilligung für den Neubau und gleichzeitig das passende Grundstück gegeben hat, freut den Pfarrer besonders: "Das zeigt, dass Kinder ihr das wert sind."

Bevor in dem neuen Kindergarten jedoch glückliche Kinderrufe zu vernehmen sind, gibt es noch viel zu tun. Das Gelände weist nämlich zwei Besonderheiten auf: Zum einen ist die Fläche leicht geneigt. Zum zweiten ist der Kirchenweg zu schmal, um darauf den An- und Abtransport der Kinder zu gewährleisten. Eisenmann: "Sollten wir die Erlaubnis bekommen, auf dem Grundstück bauen zu dürfen, hat die Diözese schon einen Architektenwettbewerb angekündigt." Der solle für beide Probleme - die Schräg- und die Verkehrslage - Lösungen erarbeiten.

Sollte das Grundstück nicht zur neuen Heimstatt eines Kindergartens werden, muss Eisenmann auf die Suche nach neuen Flächen gehen. Dies könnte aber schwierig werden: "So weit ich weiß, haben wir im Stadtgebiet keine bebauungsfähigen Grundstücke mehr." Doch Eisenmann ist optimistisch, dass sich die Kindergarten- und Krippenkinder vielleicht schon ab Herbst in der Nähe von St. Veit tummeln werden. Das wichtige Plazet seines Vorgesetzten hat er "ja schon Schwarz auf Weiß. Also ich würd mich freuen, wenn's klappt." zip

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