KSK Schönberg: Freundschaften und Erinnerungen

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58 Musiker, keine Probe: Das gemeinsame Spiel der Rittershofener und Oberbergkirchener Musiker war der Höhepunkt des Benefizabends.

Schönberg - Anlässlich des 100-jährigen Gründungsfests der KSK Schönberg standen zwei bedeutende Veranstaltungen auf dem Programm:

Das große Schülertreffen und eine Benefizveranstaltung für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Zum größten Schülertreffen der Gemeinde waren die Geburtenjahrgänge von 1921 bis 1992 eingeladen. Mehr als 450 ehemalige Schülerinnen und Schüler waren dem Ruf gefolgt, um das große Wiedersehen in der Heimat zu feiern. Sogar eine Schülerin aus der USA gesellte sich unter die Schar der Ehemaligen. Nach dem Gedenkgottesdienst, den Pfarrer Paul Janßen zelebrierte, trafen sich die Teilnehmer im Festzelt, wo sie vom Sprecher der Ortsvereine, August Brams, und von Rektor i.R. Helmut Rasch begrüßt wurden. Gemeinsames Essen und das Betrachten der Erinnerungsbilder, die Michael Moosner zusammengestellt hatte, sowie eine Busfahrt durch die Gemeinde standen des Weiteren auf dem Programm.

Die Abendveranstaltung stand dann im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Mit einem Bus waren die Freunde aus Rittershofen nach Schönberg gefahren. An dem Benefizabend begeisterten abwechselnd die Festkapelle der Oberbergkirchner Musikanten unter Sepp Eiblsgruber und die Rittershofner Blaskapelle unter Didier Schmied mit ihren Melodien.

100-jähriges Gründungsfests der KSK Schönberg

In ihren Ansprachen hoben der Kreisvorsitzende der Kriegsgräberfürsorge Landrat Georg Huber, die Bürgermeister Dany Schmied und Alfred Lantenhammer sowie KSK-Vorstand Josef Gebler die Freundschaft zwischen den Völkern als Garanten des Friedens hervor. Als besondere Attraktion hatte Bäckermeister Toni Jung eine 30 Meter lange Riesen-Biskuitroulade zur Verfügung gestellt.

Ergreifender Höhepunkt war das gemeinsame Spiel der beiden Blaskapellen, die mit ihren 58 Musikern ohne vorhergehende Probe ein musikalisches Feuerwerk entfachten, für das sie lang anhaltenden Applaus ernteten. Mit der deutschen und französischen Nationalhymne schloss die Festveranstaltung, deren Reinerlös für den Ausbau des Soldatenfriedhofs Eger in Tschechien gespendet wird.

raa/Mühldorfer Anzeiger

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