Keine Lösung für Basisstation

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Neumarkt-St. Veit - Wohin soll die Basisstation für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben?

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung vom Bau- und Umweltausschuss eine Woche zuvor hatten unter anderem Polizei und Feuerwehr dem Stadtrat nochmals erklärt, wie wichtig diese Basisstation sei, zumal in naher Zukunft auch die Umstellung auf digitalen Funk erfolgen soll, wie Baumgartner zusammenfassend dem Gremium nocheinmal vor Augen hielt. "Die Notwendigkeit einer solchen Basissation ist unbestritten", betonte Baumgartner, doch nach wie vor ist sich Stadt und die Firma Telent, die für die Standortsuche zuständig ist, nicht einig über die Platzierung dieses Turmes, der knapp 40 Meter hoch sein wird. Der Bürgermeister machte erneut klar: Der von der Firma ausgewiesene Wunschstandort am Neumarkter Hochbehälter, oberhalb des Staudacher Berges käme für ihn nicht in Frage. Er sieht die Sicherstellung der Wasserversorgung als gefährdet an, sollte sich ein Teil lösen und den Hochbehälter in Mitleidenschaft ziehen. "Das will ich nicht."

Etwas weiter hergeholt das Argument von Ulrich Geltinger (SPD), der sich ebenfalls gegen diesen Standort ausgesprochen hat: "Im Kriegsfall wäre eine solche Basisstation vorrangiges Ziel, damit wäre auch die Wasserversorgung betroffen." Als Alternativstandort böte sich laut Baumgartner ein Bereich in Bubing an, doch müssen noch Gespräche mit Grundstücksbesitzer geführt werden.

Rothkopf: Station "verschandelt" den Ortseingang

 Ferdinand Rothkopf (CSU) stellte mehrere Argumente gegen den Standort am Staudacher Berg in den Raum. Zum einen verschandle eine derartige Basisstation den südlichen Ortseingang Neumarkts. "Kann die Station nicht in einem Waldstück stehen?", fragte er. Auch befürchtete er, dass die Erweiterungsmöglichkeiten am Hochbehälter eingeschränkt würden, darüber hinaus stellte er fest: "Bei einer Antenne alleine bleibt es meistens nicht." Rothkopf: Station "verschandelt" den Ortseingang Ferdinand Rothkopf (CSU) stellte mehrere Argumente gegen den Standort am Staudacher Berg in den Raum. Zum einen verschandle eine derartige Basisstation den südlichen Ortseingang Neumarkts. "Kann die Station nicht in einem Waldstück stehen?", fragte er. Auch befürchtete er, dass die Erweiterungsmöglichkeiten am Hochbehälter eingeschränkt würden, darüber hinaus stellte er fest: "Bei einer Antenne alleine bleibt es meistens nicht."

Erweiterungsmöglichkeiten seien beim Hochbehälter weiterhin vorhanden, erklärte Baumgartner, dies sei entsprechend geprüft worden. Die Anzahl der Antennen ließe sich, so Baumgartner weiter, vertraglich festlegen. Auf die Frage von Reinhard Fuchs (CSU), ob diese Antenne denn unbedingt in Neumarkt aufgestellt werden müsse, antworte der Bürgermeister, dass der in Frage kommende Kreis, in welchem diese Station aufgestellt werden könne, um optimalen Empfang zu gewährleisten, sehr eng sei. Auf Antrag des Zweiten Bürgermeisters Michael Asbeck wurde dieser Tagesordnungspunkt schließlich abgesetzt. Am Ende waren sich alle einig, dass weitere Gespräche werden folgen müssen, um schließlich ein Ergebnis zu erhalten, das alle Parteien zufriedenstellt.

je/Mühldorfer Anzeiger 

Rubriklistenbild: © pa

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