Hoher Aufwand für Eisenbahnbrücke

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Bis dahin reicht der bereits asphaltierte Teil der Umgehungsstraße in Richtung Straß: Dort, wo ein Zug der Südostbayernbahn gerade in Richtung Mühldorf fährt, soll die Unterführung entstehen, durch die der Verkehr auf der Umgehungsstraße einmal führen soll.

Neumarkt-St. Veit - 2012 soll das Jahr werden, in welchem der Durchgangsverkehr größtenteils über die Umgehungsstraße von fließen soll. Noch stehen dafür aber aufwändige Arbeiten an.

Der Bau einer neuen Eisenbahnbrücke bei Furth zögert die Fertigstellung auf Ende 2012 hinaus.

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Meteorologisch gesehen ist bereits Frühling, die eisigen Temperaturen jedoch haben immer noch den Landkreis im Griff. "Doch wenn die Witterung mitspielt, geht es los", kündigt Thomas Förg, Abteilungsleiter Brückenbau im Staatlichen Bauamt in Landshut, die Fortsetzung der Bauarbeiten an der Umgehungsstraße an. Erste Vorarbeiten nach der Winterpause sollen ab Mitte März erfolgen.

Der Fokus jedoch ist in den nächsten Wochen und Monaten ganz klar auf den Brückenbau bei Furth gerichtet. Dort soll eine komplett neue Eisenbahnbrücke entstehen, eine Maßnahme, die mit sehr viel Aufwand verbunden ist, wie Förg sagt. Die damit einhergehende Kostenexplosion des ursprünglich bei 7,6 Millionen Euro veranschlagten Straßenprojektes auf 12,35 Millionen Euro sei wesentlich aufgrund der nun geänderten Bedingungen beim Brückenbau in Furth zu erklären, wie Förg bestätigt.

Probleme mit dem Untergrund hatten die ursprüngliche Planung der Brücke komplett über den Haufen geworfen. Ursprünglich war es geplant, das Bauwerk neben der Bahn zu erstellen, um es dann im Rahmen einer Sperrpause der Bahn an ihren dann angestammten Platz zu verschieben, erklärt Förg. Doch bei den vorbereitenden Maßnahmen habe sich herausgestellt, dass die Gründung in diesem Bereich sehr schlecht ist. Ein anderes Konzept musste also für den Brückenbau erstellt werden. Es sieht nun die Errichtung einer Hilfsbrücke vor, auf die der Zugverkehr während einer ersten Sperrpause an Ostern (6. bis 9. April) umgeleitet werden soll.

Die Umleitung ist notwendig, wie Förg erklärt, um die Stabilisierungsarbeiten, die mit viel Erdaushub und -austausch verbunden sind, am Bahndamm durchzuführen. Parallel dazu wird laut Bauplanung bis Mitte September die neue Brücke gebaut, die in einer weitere Sperrpause vom 14. bis 16. September in die richtige Position gebracht werden soll. Nach Auskunft von Förg ist der Bauzeitenplan penibel genau aufgestellt. Und so ist auch er der Meinung: November oder spätestens Dezember wird es werden, bis die Straße dann durchgängig befahrbar ist.

je/Neumarkter Anzeiger

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