Feuerwehr kauft Fahrzeug selbst

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Die Feuerwehr von Egglkofen finanziert sich ihr neues Mehrzweckfahrzeug aus eigener Tasche.

Egglkofen - In nichtöffentlicher Sitzung stimmte der Egglkofener Gemeinderat der Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges für die Feuerwehr zu.

Die Entscheidung fiel dem Gemeinderat umso leichter, als das Gemeindesäckel dadurch nicht belastet wird. Die über die Fördermittel in Höhe von rund 12000 Euro hinaus gehenden Kosten übernimmt die Feuerwehr. Der Freiwilligen Feuerwehr Egglkofen steht damit ein neuerlicher Festtag bevor. In Ergänzung zu dem im Frühjahr ausgelieferten Löschfahrzeug wurde das neue Fahrzeug, ein Mehrzweckfahrzeug vom Typ Ford Transit 110 T330, bereits bestellt. Die Lieferung soll in den nächsten beiden Monaten erfolgen. Platz dafür wurde im Gerätehaus bereits geschaffen. Die vorhandene fahrbare Ausziehleiter hat die Feuerwehr ausgelagert.

Feuerwehr schießt 18000 Euro dazu

Das neue Mehrzweckfahrzeug mit dem Funkruf "Florian Egglkofen 11/1" kostet rund 30000 Euro. Dazu werden etwa 12000 Euro an Fördermittel erwartet. Den Restbetrag bringt die Egglkofener Feuerwehr aus eigenen Mitteln auf, sodass die Gemeindekasse durch das neue Fahrzeug nicht belastet wird.

Wichtig für kleinere Einsätze

Die Bestückung des neuen Fahrzeuges wird überwiegend aus eigenen Beständen erfolgen. Die Anschaffung des neuen Mehrzweckfahrzeuges erachtet die Feuerwehr als notwendig, weil dann bei kleineren Einsätzen wie die Beseitigung einer Ölspur, Verkehrssicherungen oder Ähnlichem nicht mit dem "großen" Fahrzeug ausgerückt werden muss. An den regelmäßigen Funkübungen wird sich die Freiwillige Feuerwehr Egglkofen dagegen mit beiden Fahrzeugen beteiligen. Das neue Mehrzweckfahrzeug verfügt über fünf Einzelsitze, die im Mannschaftsraum variabel platziert werden können. Im Heck sind zwei Aluminiumkisten zu finden., In einer lagern Verkehrsleitkegel, die andere kann nach Bedarf beladen werden. Zusätzlich sind in dem Mehrzweckfahrzeug ein Kleinlöschgerät und ein Notfallrucksack verstaut. "Für die nächsten 20 Jahre sind wir dann mit Fahrzeugen versorgt", ist sich Kommandant Helmut Bruckner sicher.

lh/Mühldorfer Anzeiger 

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