TSV feiert abwechslungsreiches Bestehen

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Neumarkt-St. Veit - Höhen und Tiefen, sogar eine Auflösung, liegen hinter dem TSV Neumarkt-St. Veit. Doch bei der 125-Jahr-Feier hat kaum einer daran gedacht.

In orangenen, blauen oder grünen Trikots standen die Ministranten hinter Pfarrer Franz Eisenmann, die Messgewänder haben sie ausnahmsweise in der Kirche gelassen. "Ein Dress ist ein Zeichen, wo die Leute hingehören, ein Hinweis auf eine Mannschaft", sagte Pfarrer Franz Eisenmann beim Festgottesdienst am Sportplatz. Für ihn ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert der Verein bei den Mitgliedern hat. Daran macht er auch fest, dass ohne Teamgeist nichts weitergeht. "Jeder soll seine Talente einsetzen und nutzen", sagte der Pfarrer. Ein Zeichen des Miteinander ist für ihn auch die Vereinsfahne aus dem Jahr 1920, die zum 125. Jubiläum restauriert und anschließend gesegnet wurde.

Rund 20 Vereine beteiligten sich am Festzug zum Vereinsjubiläum des TSV. Für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes sorgte der St. Veiter Jugendchor.

Nicht nur gute Zeiten liegen hinter dem Verein, so wurde der Verein 1920 neu gegründet. "Vor dem Verein liegen neue Herausforderungen - mit dem Bau des neuen Vereinshauses und dem Erhalt und Ausbau des Sportprogramms", sagte Vorstand Harald Eberl.

"Der TSV ist der drittälteste Verein der Stadt", sagte Bürgermeister Erwin Baumgartner. Wieso der Verein so lange und so gut bestehen konnte? Als Erklärung zog er das letzte Lied des St. Veiter Jugendchors heran, die "'54, '74, '90, 2010" auf den TSV umgetextet haben: "Der Spaß am Sport und mit dem Herz im Verein."

Tags zuvor forderten die Teilnehmer beim "Spiel ohne Grenzen" am Sportplatz ihre sportliche Geschicklichkeit heraus. Lustige, aber auch knifflige Aufgaben gab es an acht Stationen zu lösen.

hi/Neumarkter Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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