Erfinder Huber: Türstopper patentiert

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Egglkofen - Eine Erfindung kommt selten allein. Nach seinem Einbruchschutz hat Johann Huber jetzt eine neue Erfindung patentieren lassen: einen Türstopper.

Die Idee zu seiner neuen Erfindung kam Johann Huber beim Fliesenlegen. "Die Türstopper, die am Boden angebracht sind, haben beim Fliesenlegen gestört. Sie sind aber auch beim Wischen ungünstig und können zur Stolperfalle werden", erklärt der Tüftler. Also machte er sich ans Basteln. Schließlich entstand sein Türstopper, der direkt an der Tür angebracht werden kann. "Es ist total einfach, man braucht keine zwei Sekunden, um den Stopper an der Tür anzubringen."

Genauso einfach wie das Anbringen ist auch das Prinzip der Huberschen Erfindung. Ein Edelstahlrohr mit Kunstoffkappe an der einen und einem Haken auf der anderen Seite - voilá, fertig ist der Türstopper. "Es gibt ihn in drei verschiedenen Längen, in schwarz oder in weiß und für gewalzte oder für stumpfe Türen", berichtet Huber. Seit dem 18. November steht die neue Erfindung des Fliesenfachmanns im EU-Blatt, denn er hat den Türstopper zum EU-Patent angemeldet. Seit Mitte Januar verkauft Huber sein Produkt für 14,95 Euro das Stück. "Ich habe schon mehrer hundert Stück verkauft, die Leute sind begeistert", freut sich der Egglkofener.

Woher sein erfinderisches Talent kommt, weiß Huber nicht genau. "Wenn man mal mit sowas anfängt, kriegt man eine andere Denkweise und sieht vieles, was einem früher vielleicht nicht aufgefallen ist", lacht er.

Natürlich hat der Tüftler auch schon eine neue Erfindung in Petto: einen Schablonentisch. "Das ist ein Tisch mit dem man Fliesen in gleich große Stücke schneiden kann. Er ist auch schon patentiert worden." Die Tüftlerei macht Joahann Huber viel Spaß, besonders, wenn seine Produkte auch Anklang finden. Und er verspricht: "Ich habe noch viele Sachen im Kopf, aber eins nach dem anderen."

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Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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