Grundschule braucht neue Elektrik

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Von außen bereits fertig: Die Grundschule Neumarkt. Innen stehen noch Elektroinstallationsarbeiten und die EDVVerkabelung an.

Neumarkt-St. Veit - Die Sanierung des Grundschulgebäudes ist beinahe abgeschlossen. Jetzt kommen aber auf die Stadt zusätzliche Belastungen zu: Die Elektrik muss erneuert werden.

Zusätzlich auch die Leuchtkörper und die EDV-Verkabelung. Von Kosten in Höhe von 187.000 Euro sprach Natascha Pigac vom Bauamt bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses.

Die Leitungen sind zweiadrig, haben keinen FI-Schalter und müssen ausgetauscht werden. Sicherungen fehlen teilweise komplett. Außerdem gilt es auch neue Leuchtkörper und eine EDV-Verkabelung anzubringen. Ein Aufwand, der sich summiert. Alleine die Leuchten kämen laut Kostenschätzung auf 54.000 Euro, die EDV-Verkabelung schlagen mit 68.000 Euro zu Buche, weitere 65.000 Euro würden die Leitungsarbeiten, darunter auch Sicherungen, kosten. Insgesamt also rund 187.000 Euro die diese Arbeiten verschlingen würden.

Arbeiten, die aber auch noch durch Mittel aus dem Konjunkturpaket bezuschusst werden, wie Bürgermeister Erwin Baumgartner dem Ausschuss erklärte. "Es gibt Kommunen, die nicht alle Mittel aus dem Konjunkturprogramm abgerufen haben", es bestünden gute Chancen, dass die von der Stadt bei der Regierung von Oberbayern eingereichte Nachforderung positiv beschieden werde.

Diskutiert hat der Ausschuss auch einen Antrag der Schule auf Schallschutzmaßnahmen, die im Zuge der Leitungsarbeiten durchgeführt werden könnten. Zwar liegt hier noch keine Kostenschätzung vor, Bürgermeister Erwin Baumgartner rechnet dafür aber mit etwa 65.000 Euro Aufwand. "Eine Kann-Position", meinte er bezüglich der Realisierung.

Aufgrund der Höhe der Kosten empfahl Baumgartner eine schrittweise Umsetzung der Verkabelungsmaßnahme. Die Leitungen würden auf Putz entlang der Fenster installiert werden, informierte Pigac. Als Realisierungszeitraum nannte sie die Sommerferien.

Auf Nachfrage von Franz Fuchs (UWG) machte Natascha Pigac klar, dass im Rahmen des ersten Antrags für das Konjunkturprogramm bereits ein Posten für Elektroarbeiten in Höhe von 120.000 Euro eingestellt gewesen sei. Knapp 14.000 Euro seien bewilligt worden für die EDV-Verkabelung. "Die Leuchtkörper waren nicht berücksichtigt, sondern lediglich die Leuchtmittel", ergänzte sie.

Als großer Posten erschien im Zuge der Elektroarbeiten einigen Ausschussmitgliedern das Honorar des planenden Ingenieurbüros in Höhe von 40.000 Euro. Franz Fuchs riet dazu, zwei bis drei Alternativangebote für einen Vergleich einzuholen.

Der Ausschuss stimmte schließlich einstimmig für die Einholung eines zweiten Ingenieur-Angebots, das in der Stadtratssitzung nächste Woche geprüft werden soll.

je/Mühldorfer Anzeiger

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