Breitbandausbau hat begonnen

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Der Anfang für den Breitbandausbau in Zangberg ist gemacht: Ein Kleinbagger öffnet entlang der St 2091 am südlichen Ortsteingang einen Kabelgraben für ein Leerrohr, in das später das Glasfaserkabel eingezogen wird.

Zangberg - Der Anfang für eine bessere Breitbandversorgung in Zangberg ist gemacht. Seit Dienstag reißt ein Kleinbagger am südlichen Ortseingang entlang der Staatsstraße 2091 in Richtung Ortsmitte

Dieser Graben wird durch die Firma Tief- und Hausbau GmbH aus Marklkofen im Auftrag der Deutschen Telekom gezogen. Er wird bis zur Mehrzweckhalle führen, wo ein Kabelverzweiger der Telekom steht. Diese Arbeiten werden etwa vier Wochen dauern, wie die Firma mitgeteilt hat.

Wie die Oberste Baubehörde im Bayerischen Innenministerium dazu bekannt gibt, werden dadurch an 300 Anschlüssen im Ausbaugebiet die Übertragungsraten erhöht auf 6016 Kilobit je Sekunde bis zu 16 000 kbit/s Downstream und von 576 bis zu 1024 kbit/s Upstream. Zur technischen Umsetzung werden zunächst 1670 Meter Graben für die Rohr- bezihungsweise Kabelverlegung einschließlich Oberflächen-Wiederherstellung, eine ebenso lange Leerrohrverlegung und das Einziehen von 680 Meter Kabel in bereits vorhandene Rohrsysteme hergestellt. Ferner gehören dazu das Vergrößern beziehungsweise der Neuaufbau von zwei Schaltgehäusen (Multifunktionsgehäusen) einschließlich Stromversorgung, die Montage- und Schaltarbeiten.

Das Ausbaugebiet reicht im Osten von Moosen und Weilkirchen über Englhör und Herrnteisenbach nach Atzging im Norden, Palmberg im Westen, den Ortskern, und bis Moosen und Reibbruck im Süden.

Wie Zangbergs Bürgermeister Franz Märkl ergänzend dazu mitteilt, ist entlang der Neubaustrecke der Staatsstraße 2091 von der Ortstafel bis über Reibbruck bereits ein Leerrohr verlegt. Was noch fehlt, sind Rohre entlang der St 2091 nach Süden unter der Isenbrücke bis zum Kreisel. Fertig gestellt werden soll die Baumaßnahme durch die Deutsche Telekom bis April 2011.

Die Kostenbeteiligung durch die Gemeinde Zangberg beträgt 115000 Euro. Dafür gibt es staatliche Zuwendungen in Höhe von 80500 Euro.

gth/Mühldorfer-Anzeiger

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