Bis zu 8000 Kilowatt-Stunden pro Jahr

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Schönberg - In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates gab Bürgermeister Alfred Lantenhammer erste Ergebnisse der Windmessung am Wasserwerk bekannt.

Am 23. September wurde von der Firma anwa aus Massing eine Windmessanlage aufgestellt. Diese wurde in etwa 25 Meter Höhe errichtet.

Bisher wurde eine Durchschnittswindgeschwindigkeit von 3,96 Metern pro Sekunde gemessen, wobei im Oktober im Durchschnitt 4,35 Meter pro Sekunde betrug. Die Messung wird sich über ein halbes Jahr erstrecken. Nach einer Hochrechnung könnten bis zu 8000 Kilowatt-Stunden Strom im Jahr erzeugt werden.

Eine Kleinwindanlage, würde rund 30000 Euro kosten, mit einer Amortisierung wäre nicht innerhalb eines kurzen Zeitraumes zu rechnen, diese Informationen nahm der Gemeinderat zur Kenntnis.

Andrea Dirnberger aus Augenthal hat beantragt, dass die Gemeinde Baurecht für den Neubau eines Wohnhauses auf der Flurnummer 1954 Gemarkung Schönberg schafft. Das Grundstück ist derzeit nicht bebaubar, es liegt im Außenbereich, Baurecht könnte die Gemeinde durch Aufstellung einer Außenbereichssatzung schaffen. Laut einstimmigen Beschluss beabsichtigt die Gemeinde Schönberg die Aufstellung einer Außenbereichssatzung für den Ortsteil Augenthal mit Einbeziehung aller Anlieger, dort soll der Absichtsbeschluss vorgestellt werden.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt umfasste die Anordnung einer geschlossenen Ortschaft in Hanging. In diesem Ortsteil hat sich die bauliche Situation in den letzten Jahren sehr in Richtung Wohnbebauung verändert. Viele Verkehrsteilnehmer haben ihr Fahrverhalten noch nicht dieser Entwicklung angepasst und fahren viel zu schnell.

Eine Geschwindigkeitsmessung am Anwesen in Hanging 4 ergab, dass die Hälfte aller Autofahrer weit schneller als 60 Stundenkilometer unterwegs ist. Laut Gemeinderatsbeschluss wird für den Ortsteil Hanging im Bereich der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße GV 81 in die Kreisstraße Mü 5 bis zur östlichen Einfahrt des Bauhofes eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometer angeordnet.

Ein weiter Gemeinderatsbeschluss erfolgte zur Sanierung der Toiletten in der Schule. Die Mädchen- und Jungentoiletten sowie die Lehrertoiletten im Erdgeschoss des Schulhauses sollen noch in diesem Schuljahr saniert werden.

Ein weiterer Tagesordungspunkt umfasste die Verbesserung der Verbindung für Fußgänger vom Dorf Schönberg zur Hofmark. Weil der "Binderberg" sehr steil ist und daher von Fußgängern, Radfahrern und Schulkindern, die zur Bushaltestelle in Schönberg gelangen müssen, nicht gerne angenommen wird, gehen die Fußgänger entlang der Kreisstraße nach Schönberg.

Die Situation zwischen den Einmündungen aus der Hofmark und der Hauptstraße entlang der Kreisstraße lässt sich nach Ansicht des Gemeinderats nur durch einen Fußweg oder Ähnliches sinnvoll verbessern. Zunächst sollen die Grundstücksanlieger befragt werden, ob diese die benötigten Flächen zur Verfügung stellen.

In der Sitzung ging es auch um den Breitbandausbau in der Gemeinde. Die Gemeinde Oberbergkirchen hat einen Zuwendungsantrag für den Ausbau des Kabelverzweigers in Irl mit einem Outdoor-DSLM beantragt. Im Gemeindebereich Schönberg profitieren 35 Anschlussinhaber in den Ortsteilen Aspertsham, Braunrott, Hargassen Hinzing, Misthilgen und Wollerding. Die Gemeinde beteiligt sich am Breitbandausbau des Kabelverzweigers in Irl mit einem Anteil von 27,34 Prozent. Der Anteil der Gemeinde beträgt 4956 Euro.

Mühldorfer Anzeiger / ann

Rubriklistenbild: © dpa

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