Veranstaltungstipps für Ihr Wochenende

Was ist dieses Wochenende so los?

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Landkreis - Noch keine Ideen für dieses Wochenende? Diesmal können Sie sich von Theaterstücken oder Flohmärkten unterhalten lassen - Langeweile kommt sicher nicht auf!

Veranstaltungstipps für Samstag, 15. November

Carambolage Herbstball

  • Ludwigstraße 62, 84524 Neuötting
  • Neuötting Stadtsaal (Rathaus)
    • Beginn: 19.30 Uhr
    • Ende: 23 Uhr

Carambolage, die Liveband feiert Jubiläum!

Der Carambolage-Herbstball im Stadtsaal Neuötting am Samstag, 15. November 2014 ist wohl einer der besten Gründe nicht in den Winterschlaf zu fallen. Tanz- und Partyfreunde aller Altersstufen kommen hier in einem wunderschönen Ambiente auf Ihre Kosten. Carambolage feiert 25-jähriges Bühnenjubiläum! Viele, viele Auftritte in den letzten Jahren, zig Brautpaare in den Stand der Ehe begleitet und viele schöne Erinnerungen... somit ist Jubiläumsgala etwas ganz Besonderes für alle Beteiligten. Genauso elegant wie die Location ist auch die Kleiderordnung bei unserem Ball - Abendgarderobe ist hier erwünscht.

Dieser Abend im Stadtsaal wird einmalig werden: Carambolage werden gemeinsam mit vielen Freunden, Mitmusikern und Showeinlagen den zahlreichen Gästen eine Jubiläumsgala liefern, die zum unvergesslichen Erlebnis wird.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Flohmarkt Mehring/Öd

Herbstbasar "Rund ums Kind".

Moop Mama

Die 10 Bandmitglieder von Moop Mama nutzen keine elektrischen Instrumente - trotzdem fordern 7 Bläser, 2 Schlagzeuger und ein Sänger mit den Songs vom neuen "Roten Album" mit treibenden Beats zu Bewegung und Tanz in jeder denkbaren Dosis auf.

Spielwarenbasar Tüßling

4. Kathreinstanz beim Grandl

Kathreinstanz mit Mitternachtsüberraschung! Für den musikalischen Rahmen sorgen die "Inn Sider" und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19 Uhr (Eintrittspreis 9 Euro).

24. Schafkopfmeisterschaft

Das Mühldorfer Hart - Jugendveranstaltung

Zu unbedeutend zum Erinnern?

Zwar besuchen Schüler im Rahmen des Unterrichts das ehemalige Konzentrationslager Dachau und beschäftigen sich ausführlich mit der Zeit des Nationalsozialismus, dass aber das Schreckliche auch in der nächsten Umgebung stattfand, wird kaum zur Kenntnis genommen. Darum beschäftigten sich Jugendliche aus Burghausen und Umgebung im Rahmen eines Filmprojektes des Jugendbüros Burghausen mit dem ehemaligen Außenlager im Mühldorfer Hart, in dem ab 1944 etwa 8300 KZ-Häftlinge eingesetzt wurden. 4000 Menschen überlebten die "Vernichtung durch Arbeit" nicht.

Trotzdem lehnte die Bundesregierung im Frühjahr 2013 einen Antrag auf Bundesförderung eines ganzheitlichen Gedenkstättenkonzeptes ab mit der Begründung, dass es Zweifel an der "nationalen Bedeutung" dieses Ortes gebe und wegen der "verhältnismäßig geringen Opferzahlen". Dadurch wurde die Gruppe der Jugendlichen aufmerksam auf diese Geschichte.

Den Jugendlichen ist es wichtig, dass die Geschichte des Nationalsozialismus eben auch auf regionaler Ebene nachvollziehbar sein und in Erinnerung behalten werden muss. Und die Nationalsozialisten eben nicht nur in Auschwitz, Berlin und Dachau gewütet haben.

Im Anschluss an die Gedenkfeier zur Ermordung der Säuglinge und Babys in Burgkirchen wird der Film am Samstag, den 15. November 2014, um 17:00 Uhr in der Black Box im Bürgerzentrum Burgkirchen gezeigt. Die jugendlichen Filmemacher sind anwesend und stellen sich den Fragen des Publikums.

Eintritt: Frei!

Info: Bürgerzentrum Burgkirchen, Tel. 08679 / 309-72

http://www.buergerzentrum.net/index.php?ugY=90&id_seite=1256833354&id_gruppe=1122904451&permanent

Veranstaltungstipps für Samstag, 16. November

Opa's dritter Frühling

Aufführung

Erster Weltkrieg: Das Leben in unseren Gemeinden Buchbach & Schwindegg

Theater, Theater!

"Theater, Theater!" eine Komödie von Tom Müller & und Sabine Misiorny.

Eigentlich ein Krimi, oder doch mehr Komödie, oder der Versuch einen Krimi zu inszenieren. Wenn da nicht so viele Hindernisse wären! Auf alle Fälle Chaos - oder geht es wirklich so zu hinter der Bühne?

Bücherpräsentation mit Kaffee und Kuchen

300 neue Bücher werden ausgestellt und können reserviert werden.

Kafka

Wie lebt es sich denn so als vorgeführter Affe? Oder als unverstandener Hungerkünstler? Als beobachteter Verurteilter unter der Foltermaschine liegend? Als vorsingende Fiepmaus inmitten eines fragwürdigen Volkes? Als strahlende Kunstreiterin im ewigen Kreisgalopp? Die Frage ist: Wen interessiert das?

Franz Kafka, der diese und noch einige weitere sinnbildliche Manegen öffentlicher Betrachtung geschaffen hat, kam zu dem Schluss, die Kunst sei "ein eigentümlicher Apparat ... Hungern für die Kunst, Leben für die Kunst, Kunst für die Kunst". Und nahm sie sich immer wieder als Bild. Für uns. Den Menschen. In der Welt. Mit seinen Ängsten, Bezuglosigkeiten, Recht- oder Unrechtmäßigkeiten, im Vorgeführt-, Erhöht- oder Missverstandenwerden. Und bei ihm selbst? Alleinsein für die Kunst. Und die Ruhe der Nacht nutzen. Für die drängenden Gedanken, die zu Papier gebracht werden wollen. Nicht, dass es irgendwann vielleicht doch zu spät ist und man erkennen muss, dass man denselben Fehler macht wie der Mann vom Lande: "Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man". Ist das Leben an sich nicht schon fremd genug? Kafka fand es reichlich befremdlich. Er drehte und wendete es, sezierte es bis in die juristische Kleinkariertheit, trieb seine Phantasien bis an die äußersten Ränder der Symbolhaftigkeit. Und weil sein Schriftstellerkollege und Freund Max Brod entgegen seinem Wunsch die vielen Manuskripte nicht vernichtete, können wir teilhaben an all den Fragen zum Leben, die Kafka umtrieben, und mit ihm die Figuren beobachten, die versuchen mit dem Leben und seinen Anforderungen ans Tun und Lassen, ans Zeigen und Wirken klar zu kommen. Mit diesem Hineingeworfen- und Angebundensein ohne zu wissen, wie die Gesamtkonstruktion eigentlich funktioniert und welchen Anteil man inmitten der anderen selbst daran hat.

Viele weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender

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