Telefonbuch-Abzocke: Keine Kaffeefahrt vom Bahnhof aus

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Mühldorf - Aus Neugier machte sich Franz Haiger am Montag um 6 Uhr Morgens gemeinsam mit seiner Frau auf den Weg zum Bahnhof, um einer Abzock-Geschichte auf den Grund zu gehen.

Schon öfter hat Franz Haiger aus Mühldorf an Kaffeefahrten teilgenommen. "Aus Interesse", wie er sagt. Interessiert hat den 79-jährigen Mühldorfer auch der Fall von Magdalena R., der ein Schreiben eines falschen Telefonbuchverlages zugegangen war. Der 83-Jährigen wurde darin ein Gewinn versprochen, den sie am 9. Mai um 6 Uhr am Mühldorfer Bahnhof abholen sollte. (Wir berichteten)

Aus Neugier und weil er selbst auch ein solches Schreiben erhalten hatte, machte sich Franz Haiger am Montag um 6 Uhr Morgens gemeinsam mit seiner Frau auf den Weg zum Bahnhof. "Ich wollte sehen, was dahinter steckt, ob es sich wirklich um eine Kaffeefahrt handelt", berichtet er. 20 Minuten lang wartete der Mühldorfer an dem besagten Treffpunkt, aber nichts passierte. Keine Kaffefahrt, kein Gewinn, nichts.

Was der falsche Telefonbuchverlag "Das Telefonbuch" mit seinen Briefen an ahnungslose Bürger bezwecken will, bleibt also unklar - trotz der "Detektivarbeit" von Franz Haiger.

Anette Mrugala

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