Straßenausbesserung und Kussparade

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Die beiden Vorstände Josef Weiß (rechts) und Ludwig Petermeier (links) überreichen der Patenbraut Birgit Wiesböck zum Dank einen Musical-Gutschein und einen Blumenstrauß

Niedertaufkirchen/Niederbergkirchen – Mit einem feierlichen Gedenkgottesdienstgingen die Festlichkeiten zum 100-jährigen Gründungsfest der Krieger- und Soldatenkameradschaft Niedertaufkirchen zu Ende.

Vorstand Josef Weiß umringt von den Festmädchen.

Vorstand Josef Weiß begrüßte die Ehrengäste und Vereinsmitglieder, insbesondere den Patenverein Niederbergkirchen mit ihrer Patenbraut Birgit Wiesböck. Nachdem sich die Betreuerin der Festdamen, Thea Kleindienst für den wunderschönen Festtag bedankt hatte, nahm der Vorstand eine besondere Ehrung für den am Fest erkrankten langjährigen Kassier Martin Vorbuchner vor.

Hartl Maier ließ das Fest in launiger „Bayrisch-Deutscher“ Versform Revue passieren. Er erinnerte an die häufigen Zusammenkünfte des Festausschusses mit den Worten: „Z‘sammkemma sand‘s oft gnua voller Freud und ohne Verdruß, an Weiß Sepp seine Leut mit seinem durstigen Festausschuss!“

Zum Patenbitten beim Starkbierfest in Niederbergkirchen meinte er: "Bei der Begrüßung hat man zunächst dann doch die christliche Nächstenliebe sehr vermisst, wie der Lehmann Karl a bisserl scharf über uns Taufkirchner hergefallen ist."

Das legte sich wohl im Laufe des damaligen Abends, wie die Gäste weiter erfuhren. "Letztendlich hat die Gemeinde Bergkirchen von dem Starkbierfest nur profitiert, denn mit den Einnahmen der Gewerbesteuer der Wirtin, haben's die Schlaglöcher der Straße nach Bach ganz locker saniert." Über das eine oder andere Missgeschick der Vereinsmitglieder wusste Hartl zu berichten, aber auch Positives vergaß er nicht zu erwähnen: "Sepp, jetz muaß i dir scho no was sagn, man muaß die praktisch wirklich loben, unser Fest hast du mit deinem Ausschuss super g'schmissn, dafür müssten dich alle Festjungfrauen küssen!" Unter großem Beifall starteten daraufhin die Festmädchen eine Kussparade für den Vorstand.

Nun war Schirmherr und Bürgermeister Sebastian Winkler an der Reihe, über den verdutzen Hartl Maier zu berichten. Wusste er doch, dass dieser in der Nacht des feucht-fröhlichen Patenbittens vom Bett aus mit seinem Nachwuchs telefonierte. "Nur griff er leider nicht zum Handy, sondern zum Wecker."

Als Dank für die Übernahme der Patenschaft überreichte Vorstand Josef Weiß an die Niederbergkirchener Vorstände Hans Eisner und Josef Huber eine Bildercollage und ein Fotobuch zur Erinnerung an die unvergesslichen Augenblicke des grandiosen Festes. Auch wurden die Festbraut Julia Petermeier sowie die Patenbräute Carina Maier und Birgit Wiesböck mit Blumen und Geschenken bedacht.

drj/Mühldorfer-Anzeiger

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