Feuerwehr arbeitet am Neubau der Stellplätze

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Die Mößlinger Feuerwehrler haben bereits 599 Stunden an Eigenleistung für den Neubau der Stellplätze geleistet.

Mößling - Die Freiwillige Feuerwehr Mößling bekommt zwei neue Stellplätze und einen neuen Umkleideraum. Auf rund 200.000 Euro schätzt Kommandant Hans Biermaier die Kosten.

Die Wehr will viel in Eigenleistung erstellen. Die zwei neuen Stellplätze für die Feuerwehr-Fahrzeuge sind dringend erforderlich. Mit dem Anbau wird auch die derzeit mehr als unbefriedigende Umkleidesituation im bisherigen Feuerwehrhaus zum Positiven verbessert.

Die Mößlinger Floriansjünger haben die alte Fahrradhalle bereits abgebrochen. Nächste Woche wird die Firma Rigam die Bodenplatte und die Fundamente erstellen.

"Dann sind wir wieder am Zug. Mauern und die Verlegung der elektrischen Leitungen werden von uns selber erledigt", sagt Biermaier. Bisher haben seine Mitstreiter und er bereits 599 Stunden an Eigenleistungen eingebracht. "Darauf bin ich schon sehr stolz. Es kommen alle, ohne dass sie dazu aufgefordert werden müssen", berichtet der Kommandant.

Mit der Arbeit am Bau ist es aber für die Mößlinger Feuerwehrler nicht getan. Sie schießen selbst rund 30.000 Euro aus dem Vereinsvermögen zu. Viele Mühldorfer Firmen haben bereits für diese Baumaßnahme gespendet. "Es sind bisher rund 12.000 Euro an Spenden eingegangen. Dafür bedanke ich mich bei den Mühldorfer Firmen sehr", stellte Biermaier heraus.

Bis zum Herbst wollen die Mößlinger Floriansjünger mit dem Dach fertig sein. Dann folgt der weitere Innenausbau, bei dem wieder das handwerkliche Geschick der Feuerwehrler gefragt sein wird.

Ohne die Eigenleistungen wäre der Anbau an das jetzige Feuerwehrhaus auf rund 300.000 Euro gekommen. "Wir sind mit dieser Lösung des Anbaus an das jetzige Feuerwehrhaus sehr zufrieden. Ein Neubau wäre aus finanzieller Sicht auf lange Zeit nicht zu realisieren gewesen. Mit dieser Baumaßnahme stehen wir vor der größten Aufgabe der Wehr in Mößling. Vergessen darf nicht werden, dass wir weiterhin zu Einsätzen gerufen werden", erklärte Biermaier.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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