Bei SPD-Versammlung ging es hoch her

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Bürgermeister Horst Krebes

Töging - Heftige Vorwürfe in Richtung Töginger CSU hagelte es bei der jüngsten SPD-Jahreshauptversammlung. Aber auch weitere brisante Themen standen an.

Da ging fast unter, dass sich Bürgermeister Horst Krebes nach der Affäre um dem Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung psychisch "wieder stabil" fühle und Ortsvorsitzender Bastian Höcketstaller einstimmig in seinem Amt bestätigt wurde.

Hauptthema des Abends war wie erwartet die Töginger Trinkwasserproblematik und das geplante Logistikzentrum, das im Töginger Wasserschutzgebiet entstehen soll. Dass das Thema öffentlich wurde und damit die Ansiedlung des Zentrums dadurch vielleicht sogar verhindert wurde, sei der "Profilierungssucht" der CSU-Stadträte zu verdanken. Das Trinkwasser liege der Töginger SPD sehr am Herzen. Um ein derartig frühzeitiges Bekanntwerden und anschließende Diskussionen über etwaige Ansiedlungen zu verhindern, will die SPD künftig nicht mehr alles öffentlich im Stadtrat diskutieren.

Abstimmungen über die Öffentlichkeit eines Tagesordnungspunktes sollen Ortsvorsitzendem Höcketstaller zufolge demnächst ausschließlich nicht-öffentlich fallen, eine öffentliche Diskussion über Für und Wider von Sachverhalten damit ausgeschlossen sein - ebenso wie das Durchsickern brisanter Themen an die Öffentlichkeit.

Mehr zu der emotional aufgeladenen SPD-Versammlung morgen im Mühldorfer Anzeiger.

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