Schnellerer A94-Bau dank ÖPP-Modell?

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Rosenheim/Mühldorf - Eine sichere Finanzierung und einen schnelleren Bau der A94 erhofft sich der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer (CSU) von dem ÖPP-Modell.

Für den CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer ist die Finanzierung der fehlenden A94-Teilstücke mit Hilfe von privaten Investoren der richtige Weg. Von einem sogenannten ÖPP-Projekt erhofft sich Mayer nicht nur die nötigen finanziellen Mittel, sondern auch zusätzliche Expertise für den Bau. Bei einem ÖPP-Projekt (öffentlich-private Partnerschaft) werden öffentliche Projekte mit Hilfe von privaten Investoren finanziert.

"Es wird nicht an Investoren mangeln"

"Es geht ja nicht nur darum, das Geld zur Verfügung zu stellen, sondern es geht dann auch wirklich darum, die notwendige Expertise zu haben", sagte Mayer. Gerade Baukonzerne sieht der CSU-Politiker dabei in vorderster Reihe. Auch aufgrund dieser möglichen Expertise erhofft sich Mayer, dass die A94 sogar schneller gebaut wird als bei einer konventionellen Finanzierung über Bundesmittel.

Dass eine Investition in den Bau der A94 Anlegern nicht rentabel genug sein könnte, befürchtet der Abgeordnete für Mühldorf und Altötting nicht. Mayer ist überzeugt, dass es genügend Konsortien geben werde, die lieber in Deutschland als in "vermeintlich hochverzinsliche und rentable, aber vielleicht dann doch nicht ganz so sichere Anlageinstrumente" investieren. "Es wird nicht an Investoren mangeln", so der CSU-Politiker. Das habe die Vergangenheit bei ähnlichen ÖPP-Projekten gezeigt.

"Bei der A94 brauchen wir den Lückenschluss dringendst"

Unterstützung bei der Fertigstellung der A94 erhält Mayer von seiner Fraktionskollegin Daniela Ludwig, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rosenheim und Mitglied des Verkehrsausschusses im Bundestag. "Wir haben viele Zulieferbetriebe hier in Rosenheim, die darauf angewiesen sind, eine ordentliche Infrastruktur vorzufinden." Doch Ludwig misst dem Projekt A94 über die Grenzen der Wahlkreise der beiden Abgeordneten hinaus Bedeutung zu. Die Politikerin sieht das Projekt A94 als oberbayerische Standortfrage. "Bei der A94 brauchen wir den Lückenschluss dringendst, wirklich dringendst", so Ludwig. Sie und Stephan Mayer hätten schlicht die Verpflichtung, solche Standortprojekte voranzubringen.

Stephan Mayer und Daniela Ludwig zu Besuch in der Redaktion:

CSU-Bundestagsabgeordnete besuchen die Redaktion

Alexander Belyamna

Rubriklistenbild: © bla

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